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Die Teilnehmer bei einer Erkundungsfahrt in den Bergen von Rumänien.

Verein für Jugendbegegnung führt Fahrten nach Frankreich und Rumänien durch

Freundschaft über Grenzen hinweg

Für die Teilnehmer war die Begegnung mit Jugendlichen aus anderen Ländern eine tolle Erfahrung. Sie erlebten gemeinsam Abenteuer und eine atemberaubende Natur.

Grafing – Auch diesen Sommer stellte der Verein für internationale Jugendbegegnung aus Grafing ein breites Angebot an trinationalen Jugendcamps in Frankreich und Rumänien auf, welches den Teilnehmern unvergessene Ferienmomente bescherte.

Besuch bei Graf Dracula

Mit insgesamt 30 Teilnehmern aus Frankreich, Deutschland und Rumänien zwischen 13 und 19 Jahren ging es Anfang August gemeinsam in die Region Rumäniens, die bekannt ist für die Legenden um Graf Dracula. Passend dazu musste die gesamte Gruppe bei Ankunft erst über einen See rudern, um die erste Übernachtungsmöglichkeit zu erreichen: traditionelle Holzhütten ohne zugängliche Straße.

In den Bergen gecampt

Danach wurde elf Tage lang in den Bergen gecampt oder die Jugendlichen bei den gastfreundlichen rumänischen Familien untergebracht. Höhlentouren, ein Klettersteig, Rafting und ein Wasserpark standen neben der Besichtigung der Stadt Oradea im Westen Rumäniens auf dem Plan. Der kulturelle Austausch wurde mit Grafinger Wildbräu Bier und selbstgehobelte Käsespätzle gefeiert.

Sprachkenntnisse verbessert

Auch Klettern gehörte zum Angebot für die Jugendlichen.

Wer seine Französisch- und Englischkenntnisse verbessern wollte, hatte in der zweiten Augusthälfte das Sprachcamp im französischen Vercorsgebirge besucht. Auch hier nahmen über 30 Jugendliche aus Deutschland, Rumänien und Frankreich teil und erlebten einen Mix aus Sprachworkshops, Besichtigungstouren und Aktivitäten in der freien Natur. Das Highlight hierbei war eine Höhlenexpedition mit allem was dazugehört: Overall, Helm und Taschenlampe, klettern, rutschen und am Ende das Erreichen einer beeindruckenden Tropfsteinhöhle.

Viele Freundschaften wurden über Grenzen hinweg geknüpft und bereits steigt die Vorfreude auf ein Wiedersehen in 2020.

Sportcamp mit beheizbaren Zelten

Anfang September fand dann das Sportcamp statt für die etwas höhere Altersklasse mit Jugendlichen zwischen 18 und 25 Jahren aus Rumänien und Deutschland. Gemeinsam übernachteten sie in den hüttenähnlichen, beheizbaren Zelten der Herberge „La Matrassière“ in Saint Julien en Vercors. Die Aktivitäten variierten vom Orientierungslauf am Hochplateau von Saint Herbouilly über eine zweitägige Wanderung bei purem Sonnenschein mit Übernachtung im Refuge „Abri du Col de Vassieux“ bis hin zum Höhlenklettern und Canyoning in der Isère. Abends durften mal Grillen, ein gemütliches Lagerfeuer und des Öfteren Kartenspiele natürlich nicht fehlen. Wer seiner Familie ein Souvenir oder lokale Leckereien mitbringen wollte, hatte in den umliegenden idyllischen und pittoresken Städtchen die Möglichkeit dazu.

Auch nächstes Jahr wieder organisiert der Verein für internationale Jugendbegegnung mit seinen Partnern eine Vielzahl an Austauschen, Camps und solidarischer Projekte, kündigt Silivia Molema an. 

Lesen Sie dazu auch: Deutsch-französische Basisarbeit 

Ebenfalls interessant: Ebersberger Jugendzentrum wird jünger

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