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Urlaubsparadies Thailand. Eine Grafinger Familie erlebte hier eine Tragödie.

Tragischer Unfall in den Osterferien

Tod im Paradies: Grafinger (45) auf Koh Samui ertrunken

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Grafing - Es sollte ein Aufenthalt im Paradies werden und endete für eine Grafinger Familie in einer Katastrophe. Am Strand von Koh Samui in Thailand kam ein 45-jährige Familienvater in den Osterferien bei einem Badeunfall ums Leben.

Der Diplom-Betriebswirt kämpfte beim Schwimmen vergeblich gegen eine starke Unterströmung im Meer und ertrank vor den Augen seiner Ehefrau (51) und seines Sohnes (14).

Am Strand wurde nach der Bergung des Verunglückten sofort mit Rettungsmaßnahmen begonnen. Die Einsatzkräfte versuchten verzweifelt eine Stunde lang, den deutschen Urlauber zu reanimieren. Es gelang ihnen nicht mehr, den Grafinger ins Leben zurückzuholen. „Es war nichts mehr zu machen. Das war der Tag, an dem seine Uhr abgelaufen war“, schildert die Ehefrau gefasst das dramatische Geschehen.

Die Familie hatte sich sehr auf die Reise gefreut. „Es war unser erster Urlaub in Thailand“, wie die Grafingerin  berichtet. Ihr Mann sei sportlich und ein guter Schwimmer gewesen. „Das Wasser war sein Element.“ Das Meer sei an dem Tag aufgewühlt und unruhig gewesen, „dennoch lud es zum Toben und Baden ein." Die Unterströmung war jedoch so stark, dass dem 45-Jährigen nach einiger Zeit die Kraft nicht mehr ausgereicht habe, um den sicheren Strand zu erreichen. Für ihn kam leider jede Hilfe zu spät“, schreibt die Familie auf einem Trauerblogspot für den verstorbenen Ehemann und Vater.

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