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Bigbandsound war im Grafinger Wildbräuhof zu hören. Die Swinging G‘s begeisterten ihr Publikum.

Grafinger Kneipenfest auf Erfolgskurs - Unterstützung für junge Bands

Da ist Musik drin

Es läuft gut für das Kneipenmusikfest in Grafing. „Jedes Jahr wird es stetig besser“ freut sich Rudi Baumann, selbst Musiker und seit Jahren musikalischer Leiter der Veranstaltung.

Grafing – Dieses Jahr freute sich Baumann noch ein bisschen mehr: „Heuer ist ganz früh schon ganz früh los“ meinte Baumann und blickte auf den Marktplatz, der bereits um halb acht schon gut gefüllt war. In den meisten Restaurants waren um diese Zeit die Plätze im Freien schon alle belegt, das schöne warme Sommerwetter lockte viele Leute in die Bärenstadt.

Der Erfolg der Vorjahre wirkt sich auch finanziell positiv aus. „Aus den Überschüssen haben wir einen Etat gebildet“ erklärte Baumann „um ganz gezielt junge Nachwuchsbands auf dem Kneipenfest spielen zu lassen“. Eine Neuheit, die für ein paar positive Überraschungen sorgte. So wollte Baumann die junge Formation „Quiet Violence“ in die Auftritte anderer Musikgruppen integrieren, doch da war sie schon vom JIG als Hauptband engagiert worden.

Vor der Kostbar im REWE spielten gleich zu Beginn die Witch Doctors einen flotten Sound, vier junge Burschen, die sich zu einer Rockband zusammengefunden haben. Im Genussreich verblüffte der Youngsters Music Club: Drei ältere Herren an Gitarre, Schlagzeug und Kontrabass, unter ihnen der Leiter Josef Ametsbichler, musizierten zusammen mit zwei ganz jungen Mädchen und einem Buben. Das erfrischende Sextett spielte unter anderem den Klassiker „Besame mucho“ und bekam dafür vom Publikum begeisterten Applaus.

Eine echte Entdeckung ist das Duo „Feluma“. Rudi Baumann hatte einen Film auf Youtube gesehen und sich gedacht: „Was hat dieses Mädchen für eine wunderbare Stimme!“ Die Idee Feluma für das Kneipenfest zu engagieren war schnell geboren. Und dort faszinierten Martina Maier und Felix Reichling, beide 21 Jahre jung, die Zuhörer so sehr, dass vor der Gaststätte Bianco e Nero kurzzeitig kein Durchkommen mehr möglich war, so viele Leute hatten sich dort versammelt, um den wunderbaren Liedern zu lauschen.

Insgesamt wurde in 15 Locations Musik gespielt und für jeden Geschmack war etwas dabei: Die Freunde des Hard Rock trafen sich im Heckerbräu bei Wasteland oder im Café Glashaus bei den Green Chillis. Swing und Big-Band-Sound war im Heckerkeller von Jazz in a Box und im Wildbräu-Hof von den Swinging G’s zu hören. Oder auch in kleinerem Rahmen von Boogie Nirwana im Star Grill, wo teilweise sogar eine flotte Sohle aufs Parkett gelegt wurde.

Wer schöne Musik zum Zuhören schätze, kam im Ristorante mit Bud’n Cellar, im Sirtl mit Blue Delight, im Genussreich mit den Jazz-Standarts vom Josef Ametsbichler-Trio oder auch im Bianco e Nero mit Titus Waldenfels auf seine Kosten. Richtig Stimmung machte Stone Age in der Kostbar und Roxx Doxx im Kastenwirt, wo die Gäste schon nach dem ersten Set im Biergarten in bester Laune waren. Kadushi Project lieferte im Hotel Hasi karibisches Flair und Muddy What? spielte Blues vom Feinsten in der Turmstuben der Stadthalle, dieses Jahr übrigens zum ersten Mal als Location mit dabei. Evi Thiermann

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