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Pünktlich zu Schulbeginn wurde die neue Ampel auf Höhe des Ägidiusweges in Betrieb genommen. 

Grafinger Ostumfahrung

Die erste Ampel ist schon da

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Die erste Ampel ist schon da und ob noch weitere installiert werden müssen, wird sich nach der Eröffnung der Ostumfahrung von Grafing vermutlich schnell zeigen.

Grafing – Die Bauarbeiten im Quartier Rotter Straße machen  Riesenfortschritte, wenngleich auch aufgrund von unvorhersehbaren Ereignissen etwas improvisiert werden muss. Im Laufe des Oktober soll auch die öffentlich Tiefgarage dort eröffnet werden.

Pünktlich zu Schulbeginn wurde die neue Ampel auf Höhe des Ägidiusweges in Betrieb genommen, auch wenn es die meiste Zeit des Tages nicht so aussieht. Denn außerhalb der Stunden am Morgen und mittags, in denen sich die Kinder auf diesem stark frequentierten Schulweg befinden, steht sie auf „Dunkelschaltung“, informiert Markus Weißmüller von der Stadtverwaltung. Wer draufdrückt, schaltet sie an.

Die Ampel wäre auch ohne Ostumfahrung notwendig geworden. Denn ab einer bestimmten Verkehrsdichte und Fußgängerfrequenz sei ein „Zebrastreifen ohne Mittelinsel nicht mehr ausreichend“, informiert Weißmüller. Die Installation einer Fußgängerampel sei deshalb „von jeher“ unstrittig gewesen und entspricht darüber hinaus einem ausdrücklichen Wunsch der Stadt gegenüber dem Straßenbauamt, in dessen Baulast die Maßnahme verwirklicht wird, wenngleich auch die Grafinger später dafür zur Kasse gebeten werden. Die Sicherheit der Schulkinder rechtfertigt das aber in jedem Fall und an dieser Sicherheit muss noch etwas nachgebessert werden, räumt Josef Niedermaier vom Bauamt ein.

Auf Höhe des Haimerl-Grundstückes sollte nämlich eine „Aufstellfläche“ von vier Metern entstehen, damit sich die Schulkinder nicht gegenseitig auf die Straße schubsen können, wenn sie auf Grünlicht warten. Momentan sei diese Fläche nur etwa einen Meter breit. Sie besteht aus einem Bürgersteig mit verdichtetem Kies und ist nach hinten zur Baustelle mit einem stabilen Zaun gesichert. Eigentlich hätte der Weg zu Beginn des Schuljahres fertig sein sollen. Wie berichtet, wurde das anliegende private Bauvorhaben aber eingestellt, weil es Probleme mit der Statik gab. Inzwischen ist auch der Baukran für das Vorhaben wieder entfernt worden, die Baugrube ist verfüllt. Wie es jetzt weitergehen wird, darüber hat die Stadtverwaltung „keine Informationen“, so Niedermaier.

Im Zeitplan ist hingegen die öffentliche Tiefgarage, in der die Stadt 54 Stellplätze vom Bauherrn, dem Grafinger Bauträger K-Team erworben hat. „Das Geld dafür stammt zum größten Teil aus Mitteln der Stellplatzablöse und aus Fördermitteln“, informiert Niedermaier. Zur Erklärung: Stellplatzablöse wird fällig, wenn jemand in Grafing ein Geschäft eröffnet und die dafür nachzuweisenden Parkplätze nicht hat. Dann leistet er einen Geldbetrag an die Stadt, die dafür Parkplätze schafft – in diesem Fall zentrumsnah in der neuen Tiefgarage.

Möglicherweise wird auch der Zebrastreifen an der Singer-Tankstelle eine Ampel erhalten. Denn auch dort überqueren viele Schulkinder die Rotter Straße. Zuerst soll aber abgewartet werden, welche Verkehrslast die Straße nach Eröffnung der Ostumfahrung aufnehmen muss.

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