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Mitten im „Bierotop“: V. l. Tina Feuerbacher, Gregor Schlederer und Josef Rüegg vom Landschaftspflegeverband.

In Grafing 2300 Quadratmeter Blumenwiese angelegt

Bayerns erstes „Bierotop“

Da wächst nicht nur Gerste, sondern da wachsen auch bunte Wiesenblumen.

Grafing Die Wildbräu-Brauerei Grafing hat in Zusammenarbeit mit dem Landschaftspflegeverband Ebersberg (LPV) und der unteren Naturschutzbehörde eine 2300 Quadratmeter große Fläche als Blumenwiese angelegt. Bräu Gregor Schlederer folgte damit einem Aufruf des Landratsamtes im Projektjahr „Der Landkreis Ebersberg summt“ heimische Insekten, insbesondere Bienen zu fördern.

„Die Idee zur Anlage einer Blumenwiese hatten wir schon im November letzten Jahres. Der LPV hat dann unsere Flächenvorschläge begutachtet und die passenden Saatgutmischung ausgewählt. Wir nennen diese Blumenwiese ,Bierotope’, weil wir auf unseren Flächen neben dem Getreideanbau als Grundstoff zum Brauen auch etwas für die Artenvielfalt tun wollen“, so Schlederer. Die Blumenwiese liegt am östlichen Ortsrand von Grafing und wurde mit zwei unterschiedlichen Saatgutmischungen eingesät. Josef Rüegg (Geschäftsführer des LPV) erklärt: „ Die beiden Saatgutmischungen sind auf die verschiedenen Bodenverhältnisse, einmal feucht und einmal trockener, abgestimmt. Uns war der Einsatz einer mehrjährigen Mischung mit 100 Prozent Blumenanteil wichtig, damit ein möglichst nachhaltiger Effekt erzielt wird.“ Auf Grund der Trockenheit habe es zwar etwas länger gedauert, bis alle Blumen gekeimt hätten, aber jetzt stünden die Bierotope in voller Blüte.

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