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CSU-Bürgermeisterkandidat Christian Bauer (Mi.) mit dem Ortsvorsitzenden Florian Wieser (l.) und dem CSU-Fraktionsvorsitzenden im Grafinger Stadtrat Max Graf von Rechberg.

Kommunalwahl 2020 in Grafing 

CSU schlägt vor: Neuer Bürgersaal in der Rotter Straße

Die Grafinger CSU stellte ihr Wahlprogramm für die Kommunalwahl 2020 vor. Es ist nicht nur auf die nächste Wahlperiode ausgelegt. Es geht auch um ein neues Bürgerhaus.

Grafing – Das Programm soll eine „weitreichende Vision für die Entwicklung der Stadt und ihrer Ortsteile bis 2030 enthalten“, so Ortsvorsitzender Florian Wieser. Die insgesamt dreiundzwanzig Projekte, mit denen öffentliche Gebäude der Stadt grundlegend saniert oder neugebaut werden, basierten dabei auf einem konkreten Finanzierungsplan. „Mit der richtigen Weichenstellung wird die Verschuldung der Stadt trotz umfassender Investitionen sogar noch verringert“, versicherte Bürgermeisterkandidat Christian Bauer, der als Stadtkämmerer bereits 22 Jahre die Finanzverwaltung der Stadt leitet. „Ab dem Jahr 2024 soll auf eine Kreditaufnahme vollständig verzichtet werden“, so Bauer weiter.

CSU will Entwicklung der Stadt prägen

Grundlage des Wahlprogramms seien sechs Kernziele, mit denen die CSU die Entwicklung der Stadt prägen wolle. Neben der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum seien der Klimaschutz und der Werterhalt der städtischen Infrastruktur und Kulturförderung wichtige Ziele. Maßnahmen sollten mithilfe wachsender Gewerbesteuereinnahmen durch Investitionen in zukunftsfähiges und flächensparendes Gewerbe finanziert werden. Damit sollen auch Arbeitsplätze geschaffen werden, um die Zahl der Auspendler zu verringern, so argumentiert Bauer. Weiter sollen der Zweckverband für Kommunale Bildung und die Vereine unterstützt werden, sowie die Angebote für Familien und Senioren verbessert werden.

„Bei der Kinderbetreuung muss bedarfsgerecht geplant werden und beschlossene Maßnahmen müssen rechtzeitig umgesetzt werden.“ ergänzte Ortsvorsitzender Florian Wieser.

Zentraler Punkt ist die Rotter Straße 8

Ein zentraler Punkt der Vision-2030 sei die Überplanung des Areals an der Rotter Straße 8 mit einer Tiefgarage und einem neuen Bürgersaal in den nächsten Jahren. Deshalb solle die Stadthalle nur im notwendigsten Umfang saniert werden. Weitere wichtige Projekte sind die Feuerwehr und das Eisstadion, sowie die Verbesserung der Sportstätten mit einer Tartanbahn und weiteren Raumkapazitäten. Aber auch die Ortsteile Elkofen mit dem Ausbau des Feuerwehrhauses und Straußdorf mit dem Dorferneuerungsprogramm würden im Programm berücksichtigt. Die Neugestaltung des Marktplatzes sei ebenfalls ein wichtiges Projekt in der Vision. Etwaiger Kritik an der Umsetzbarkeit der Projekte baute Fraktionschef Max Graf von Rechberg gleich einmal vor: „Das ist der Plan eines Kämmerers, nicht der eines Fantasten!“ez

Die Bürgermeisterkandidaten aller Gemeinden aus dem Landkreis Ebersberg, haben wir für Sie in unserem Überblicksartikel zu den Kommunalwahlen 2020 aufgelistet. Zudem können Sie sich in unserem Artikel zu den Landratswahlen über die dort antretenden Kandidaten informieren. Alle weiteren Hintergrundberichte finden sie auch auf unserer Themenseite zu den Kommunalwahlen 2020 im Landkreis Ebersberg.

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