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Hier könnte die Berufsschule in Grafing-Bahnhof ihren Platz finden - direkt in der Nähe des S-Bahnhofes.

Standortsuche für neue Berufsschule im Landkreis Ebersberg

Grafing ist alternativlos

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Klare Aussagen von Landrat Robert Niedergesäß (CSU): „Grafing ist der Standort, den wir momentan favorisieren.“ Man suche derzeit auch nicht nach einer Alternative.

Landkreis – Es geht um das geplante Berufsschulzentrum in Grafing-Bahnhof. Und unabhängig vom Standort betont der Landrat: „Ich bin mir sicher, die Berufsschule kommt, wird kommen, muss kommen.“

Vorgesehen sind derzeit für die neue Bildungseinrichtung, die zusammen mit dem Landkreis München entstehen soll, die Ausbildungsberufe Kaufmann im Einzelhandel sowie im Groß- und Außenhandel, Lagerlogistik, zahnmedizinische Fachangestellte und Kfz-Mechatronik. Zusätzlich ist eine Berufsfachschule für Kinderpflege und eine Fachakademie für Sozialpädagogik geplant.

Die Neugründung hätte Vorteile für das Gewerbe in der Region, so der Landrat. Und die geplante Dreifachsporthalle der neuen Schule käme auch den örtlichen Vereinen zugute. Der Landkreis würde sie zwar nicht „wettkampftauglich bis zur Bundesliga“ ausbauen, so der Landrat. Die Stadt Grafing hätte aber die Möglichkeit, in die Planung und die Finanzierung mit einzusteigen. Entsprechende Kooperationen zwischen dem Landkreis und einer Kommune gebe es bereits, beispielsweise in Vater-stetten. Und Niedergesäß erwartet bei der Nutzung der Landkreishalle in Grafing-Bahnhof auch Vorteile für die umliegenden Gemeinden wie Aßling oder Glonn.

Positive Signale für den Standort Grafing sieht der Landrat aus dem Kultusministerium und vom Münchner Landrat Christoph Göbel. Die nächsten Schritte seien nun die Entscheidungen in den Gremien des Landkreises München. Die Grundstücksverhandlungen für das Areal in Grafing-Bahnhof könnten laut Niedergesäß Mitte kommenden Jahres abgeschlossen werden. Zur Finanzierung des Grundstücks, das üblicherweise für eine weiterführende Schule von der Standortgemeinde kostenlos zur Verfügung gestellt werden müsse, hätte es bereits Gespräche mit der Stadt Grafing gegeben. Dabei gebe es keine unüberwindlichen Hürden, so Niedergesäß. Dazu hatte die Landkreis-SPD jüngst einen Antrag gestellt (wir berichteten).

Der Landkreis München werde in die Grundstücksverhandlungen aber nicht einsteigen, betonte Niedergesäß. Für die Gesamtfinanzierung des Projektes könnte es aus dem Nachbarlandkreis jedoch einen Vorschuss auf die künftig zu erwartenden Gastschulbeiträge geben. Dadurch würde der Landkreis Ebersberg finanziell entlastet. Aus der Landeshauptstadt München werden ebenfalls Schüler erwartet. Deshalb habe es zum Thema Finanzierung auch einen Kontakt gegeben, jedoch noch keine konkreten Gespräche. „Es wird sich eine pragmartische Lösung finden lassen“, so Niedergesäß.

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