Ludwig Spaenle, Antisemitismus-Beauftragter der Staatsregierung, hier bei einem Auftritt am Max-Mannheimer-Gymnasium in Grafing, fordert eine Kultur des Hinsehens.
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Ludwig Spaenle, Antisemitismus-Beauftragter der Staatsregierung, hier bei einem Auftritt am Max-Mannheimer-Gymnasium in Grafing, fordert eine Kultur des Hinsehens.

Beauftragter der Staatsregierung schaltet sich ein

Nach Antisemitismus-Vorfällen in Grafing: Spaenle fordert „Kultur des Hinschauens“

  • Michael Acker
    vonMichael Acker
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Ludwig Spaenle, Antisemitismus-Beauftragter der Staatsregierung, hat die antisemitischen Vorfälle im südlichen Landkreis verurteilt. Er fordert eine Kultur des Hinsehens.

Landkreis - Der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, Ludwig Spaenle, verurteilt das Anbringen von antisemitischen Plakaten an Geschäften im Landkreis Ebersberg. Er ersucht Bürger nachdrücklich um eine „Kultur des Hinschauens“ und um die Meldung von wahrgenommenen Vorkommnissen an die Polizei. Spaenle hoffe, dass die Polizei diese Vorfälle aufklären könne, hieß es am Donnerstag, 29. Oktober, aus seinem Büro.

Wie berichtet, war an zwei Ladengeschäften in Grafing und an einem Ladengeschäft in Glonn von Unbekannten Plakate mit einem antisemitischen Spruch angebracht worden. Der Staatsschutz der Kriminalpolizei Erding ermittelt.

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