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Grafings Bürgermeisterin Angelika Obermayr und Faschingsbären-Chef Kurt Koch sind mit dem Verlauf des Unsinnigen Donnerstags hoch zufrieden.

Neues Konzept hat Bewährungsprobe bestanden

Nach Grafinger Usido sind alle aufgeräumt

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Anfänglich war die Skepsis groß. Umso größer war dann aber die Erleichterung beim Vorstand der Grafinger Faschingsbären, Kurt Koch: „Ich bin glücklich“ zog er am Freitagfrüh Bilanz. „Keine Alkoholleichen, keine Schlägereien. Ein Fest, wie es sein sollte.“

 Das neue Sicherheitskonzept für den Unsinnigen Donnerstag am Marktplatz hat nicht nur bestens funktioniert, sondern auch noch für einen harmonischen und fröhlichen Abend gesorgt.

Der Marktplatz war voll wie seit Jahren nicht mehr. Und dabei war die Mannschaft um Koch schon in Sorge gewesen, die jungen Besucher könnten wegen der Auflagen fern bleiben. Das Gegenteil war der Fall. Es waren strenge Schnaps- und Taschenkontrollen angekündigt worden. An den mit mobilen Gittern abgesperrten Eingängen zum Rathaus erledigte die Security diesen Job. Reibereien gab es deswegen nicht, die jungen Festbesucher nahmen es gleichmütig hin. „Die vier Prozent, die immer Ärger machen konnten offensichtlich aussortiert werden“, so Koch. Trotz des enormen Gedränges habe es seines Wissens nach keine Notfälle gegeben, ist er froh.

Nur die Technik bei der legendären Karaoke-Schau machte kleine Zicken. Die Akteure bewiesen aber Improvisationstalent und ließen keine Längen aufkommen. Die Line-Dancer wurden sogar lautstark zur Zugabe aufgefordert. Alle machten ihre Sache gut, im Netz kursierten schnell die ersten Videos als Beleg und Werbung für die gelungene Veranstaltung, die dadurch noch mehr Besucher anzog.

Teilweise war der Ansturm so gewaltig, dass der Getränkeausschank ins Stocken kam. „Wir hatten einen Schankkellner, aber eigentlich brauchen wir beim nächsten mal vier“, meinte Koch, der sich bei allen für die Unterstützung bedankte und dabei besonders das Landratsamt Ebersberg, die Stadt Grafing, den Bauhof, Landwirt Josef Kendlinger und die Firma Emberger namentlich nannte. Letztere hatte den Transport der schweren Betonpoller übernommen, die in den Zufahrtsbereichen aus Sicherheitsgründen auf die Straße gestellt worden waren.

Bürgermeisterin Angelika Obermayr ist froh, dass sich die neue Organisationsform so bewährt hat. „Ich habe mit der Security und den BRK-Einsatzkräften gesprochen“, berichtet sie von ihrem Besuch. „Das ist alles sehr harmonisch abgelaufen“. Jetzt werde überlegt, das Sicherheitskonzept auch auf das Bürgerfest am Grafinger Marktplatz im Sommer zu übertragen. Einen Superjob machte heuer wieder der Grafinger Bauhof. Am Freitagmorgen erinnerte nichts mehr an das ausgelassene Treiben in der Nacht vorher. Alles bestens aufgeräumt.

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