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So sieht das Stallgebäude des Bauernhofs im Grafinger Ortsteil Gasteig heute aus.

Nach Großfeuer auf Bauernhof in Gasteig

Brandursache wird wohl nie geklärt

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Der Brand ist bereits drei Wochen her, die Gefahr ist aber noch nicht ganz gebannt: Am Wochenende musste die Grafinger Feuerwehr wieder nach Gasteig ausrücken. In den 200 angekokelten Strohballen, die bei dem Feuer in einem alten Bauernhof mit in Flammen aufgegangen waren, sind offensichtlich nach wie vor Glutnester.

Grafing - Wie berichtet, stand in der Nacht auf Samstag, 14. Januar, plötzlich das Wirtschaftsgebäude eines unbewohnten Bauernhofes im Grafinger Ortsteil Gasteig in Flammen. Rund 100 Feuerwehrleute kämpften stundenlang darum, wenigstens das unmittelbar angrenzende Wohngebäude zu erhalten, dessen Dachstuhl von dem Großfeuer in Mitleidenschaft gezogen wurde. Das Wohnhaus konnte gerettet werden. Trotzdem ist der Schaden enorm und wird von der Kripo Erding nach wie vor auf 400 000 Euro geschätzt.

Der Kommandant der Grafinger Feuerwehr, Georg Schlechte, rechnet damit, dass weitere Einsätze am Brandort folgen werden. „Wenn die Strohballen auseinandergerissen werden“, prognostiziert Schlechte, werden die Flammen wohl noch einmal auflodern.

Wie das Polizeipräsidium Oberbayern-Nord unterdessen informiert, wird die Brandursache des Großfeuers wohl immer ungeklärt bleiben. „Das ließ sich nicht mehr feststellen, die Zerstörungen waren zu intensiv. Es gebe keine Anhaltspunkte – weder für eine Brandstiftung noch für einen technischen Defekt.

Im alten Jahr hatte im Wohnhaus noch eine private Feier stattgefunden. Ein Zusammenhang mit dem Brand habe sich auch hier nicht ergeben, berichtet die Polizei.

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