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In einem Waldstück bei Neudichau werden die Christbäume zwischengelagert.

Vermeintlicher Umweltfrevel klärt sich auf

In einem Waldstück entdeckt: Friedhof der Christbäume

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Einen „Friedhof“ der Christbäume hat eine Leserin der Ebersberger Zeitung in einem Waldstück bei Dichau entdeckt. Die Bäume liegen dort kreuz und quer durcheinander.

Neudichau – „Erst ganz schick geschmückt und nur der Beste, Größte, am schönsten Gewachsene darf es sein. Man gibt einen Haufen Geld dafür aus, und dann“ würden sie „teils mit Topf, teils unverkauft im Plastiknetz eingewickelt wie Leichen aufgestapelt mitten im Wald und sterben vor sich hin wenn sie nicht eh schon alle Nadeln im Wohnzimmer gelassen haben“. Ein Anruf der EZ klärte aber auf: Die vermeintliche Umweltsünde ist gar keine.

Bäume werden zwischengelagert

Es ist nämlich so: Die Bäume wurden auf einem dortigen Lagerplatz in einem Waldstück bei Neudichau zwischengelagert, weil sie verarbeitet werden sollen zu Hackschnitzeln. „Vorher wird aber noch das Plastik abgemacht. Da kann sich jeder gerne davon überzeugen“, sagt Max Putz, der „Holzmax“.

Putz betreibt seit über 20 Jahren erfolgreich einen Lieferservice für Brennholz, Holzbriketts, Kaminholz und Holzkohle und bezieht seine Ware dabei aus der Region. Aus der stammen im Übrigen auch die Christbäume – und zwar aus der unmittelbaren Region.

Der Jungen Union einen Gefallen getan

„Die Bäume gehören zu mir, da habe ich der Jungen Union einen Gefallen getan“, erläutert Putz, dass er die JU bei der von ihr organisierten alljährlichen Sammelaktion für Christbäume unterstützt habe, die von der Bevölkerung in Grafing immer dankend angenommen wird. Die Junge Union sammelt die Christbäume ein, anschließend werden sie so weiterverarbeitet.

Die Junge Union sammelt regelmäßig die Christbäume ein

Plastik wird ordnungsgemäß entsorgt

„Das Plastik wird ordnungsgemäß entsorgt“, sagt der „Holzmax“ und wundert sich, dass das überhaupt ein Thema ist. „Jeder, der will, kann kommen und mir dabei helfen, dann sieht er auch gleich, dass das alles fachgerecht gemacht wird“, meint er mit einem Augenzwinkern. Er sei bisher nur nicht dazu gekommen, die Bäume zu häckseln.

Auch die Verwaltung des Stadt Grafing hat kein Problem mit der Entsorgung, Hauptsache es gelange kein Plastik in die Umwelt, heißt es dort sinngemäß.

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