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Stadtmuseum Grafing und Atelier: Werkschau von Robert M. Weber in zwei Ausstellungen

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Von: Armin Rösl

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Ein Mann steht in einem Atelier
„Corona“: Robert M. Weber präsentiert seine Kronen aus Bronze. © Stefan Rossmann

In zwei Sonderausstellungen werden in Grafing Werke von Robert M. Weber gezeigt. Einmal im Stadtmuseum, einmal im Atelier des Künstlers. Beide Ausstellungen werden am Samstag eröffnet.

Grafing – Einen Querschnitt durch das vielfältige Werk von Robert M. Weber bieten zwei Sonderausstellungen in Grafing, die am Samstag, 14. Mai, eröffnet werden. Um 16 Uhr im Stadtmuseum (Bahnhofstraße 10) mit Livemusik und um 18 Uhr in Webers Atelier (Griesstraße 18). Titel: „Bilder. Räume. Objekte.“

Das reiche Schaffen des Künstlers lässt sich mit den Worten „sakrales Gestalten – schöpferisches Entfalten“ umreißen. Im Museum sind an Hand von Zeichnungen, Modellen und Fotos, die einen lebhaften Eindruck von den intensiven Schaffensprozessen vermitteln, hauptsächlich Dokumentationen von kirchlichen Neu- und Umgestaltungen zu sehen. „Die Bandbreite reicht dabei vom liturgischen Ort über Glas und Wand bis hin zu den Vasa Sacra und lässt erkennen, wie es Robert M. Weber immer wieder gelingt, im Dialog mit dem Bestand die Aufgabe nachkonziliarer Gestaltung mit gegenwärtiger Formensprache zu lösen“, heißt es im Erklärungstext.

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Dass der Künstler indes nicht nur auf dem weiten Feld der angewandten Kunst zu Hause ist, sondern daneben auch noch Zeit und Muße findet, seinen darüber hinaus gehenden Ideen und Inspirationen sichtbaren Ausdruck zu verleihen, dies offenbaren ausgesuchte freie Arbeiten, die in seinem Atelier gezeigt werden.

Öffnungszeiten

Die Ausstellungen dauern von 14. bis 29. Mai und können an folgenden Tagen besucht werden:
Das Stadtmuseum ist sonntags von 14 bis 16 Uhr und donnerstags von 18 bis 20 Uhr geöffnet.
Das Atelier am Sonntag, 15. Mai, sowie an den Wochenenden 20. bis 22. Mai und 27. bis 29. Mai (Freitag bis Sonntag), jeweils von 16 bis 20 Uhr. 

Robert M. Weber wurde 1958 in München geboren. Nach Volksschule, Realschule und Sozialem Jahr besuchte er die Fachoberschule für Gestaltung München, die er 1978 mit der Fachhochschulreife verließ. In der Folge machte er, unterbrochen von einer Zivildienstzeit im Bezirkskrankenhaus Haar, eine Lehre bei den Kunstschreinern Georg Braun und Ernst Bauer in Grafing, die er 1983 mit dem Gesellenbrief abschloss. Daran anschließend studierte er an der Akademie der Bildenden Künste München in der Klasse von Prof. Hans Ladner Bildhauerei – ein Studium, das er 1989 mit dem Diplom beendete.

Seither ist Weber als freiberuflicher Künstler tätig. Als solcher wohnte und arbeitete er von 1985 bis 1995 im Schloss Hirschbichl. Daraufhin übersiedelte er nach Grafing, wo er sein Atelier zunächst in der Grandauerstraße einrichtete, ehe er mit diesem 2005 aus Platzgründen in den Gewerbehof an der Griesstraße umzog.

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