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Vom Winde verweht: der Flughafen-Christbaum nach dem Sturm.

Stürmischer „Christoph“ bringt Wind und Regen

München – Wind und Regen haben die trockene Wetterlage der vergangenen Wochen abgelöst. Erstes prominentes "Opfer" der Windböen: Der große Weihnachtsbaum am Münchner Flughafen.

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Zwar sind die Gipfel in Bayerns Alpen trotz langanhaltendem Regen in der Nacht zum Sonntag noch immer grün, doch in den Hochlagen rückt der Winter nach Ansicht der Wetterexperten näher.

Jetzt regiert das Randtief „Christoph“. Laut Wetterdienst München ist ab heute in höheren Lagen Dauerfrost angesagt, die Schneefallgrenze soll am Abend auf 800 Meter sinken. „Skifahrer müssen sich jedoch bis zum kommenden Wochenende gedulden“, sagte ein Sprecher. „Denn mit dem Schnee kommt zunächst auch Sturm, und die neue Schneedecke muss sich auch erst mal festsetzen.“

Wind fällt Christbaum am Flughafen

Wind fällt Christbaum am Flughafen

Wind fällt Christbaum am Flughafen

Bei der Wucht der Böen kann es sogar vorkommen, dass es den schönsten Christbaum umhaut: Das 22 Meter hohe Prachtexemplar, das mit seinen 2000 Kerzen am Flughafen München Weihnachtsstimmung verbreitet hatte, liegt ausgemergelt am Boden. Trotz seiner sechs Tonnen Gewicht war die Edeltanne aus Pienzenau bei Grafing (landkreis Ebersberg) den Wetterkapriolen hilflos ausgesetzt. Ob es Sinn macht, sie dieser Tage gegen einen neuen zu ersetzen? Unbeständig, windig und regnerisch geht es nämlich auch weiter. Nach Regen- oder Schneeschauern am Dienstag bleibt es Vorhersagen zufolge am Mittwoch in Süddeutschland weitgehend trocken, in Richtung Alpen kann es ein paar Auflockerungen geben. Die Temperatur steigt auf fünf bis zehn Grad. In der Nacht zum Donnerstag ist in einigen Alpentälern leichter Frost möglich.

dpa

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