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Am Freitagabend wird da Grafinger Volksfest eröffnet. Es ist vor allem bei der Jugend beliebt.

Zwei Tage vor Beginn

Volksfest: Obermayr will keine negativen Schlagzeilen

  • Michael Acker
    vonMichael Acker
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Das Grafinger Grandauer-Volksfest, das am 19. Mai beginnt, ist beliebt – weit über die Bärenstadt hinaus und vor allem bei der Jugend. Das brachte in der Vergangenheit immer mal wieder Probleme mit sich. Das soll sich heuer nicht wiederholen.

Grafing – In der Vergangenheit musste sich der Rettungsdienst immer wieder um stark alkoholisierte Minderjährige kümmern, die Polizei so manche, mitunter gewalttätige Auseinandersetzung von Betrunkenen schlichten. Am Mittwoch hat sich Bürgermeisterin Angelika Obermayr an Jugendliche und Eltern gewandt.

Sie kündigte verstärkte Kontrollen der eigenen Jugendpflege und des Ebersberger Jugendamts an. „Wir wollen keine negativen Schlagzeilen über unser Volksfest, über unser Grafing. Betrunkene Jugendliche und Gewalt im Rahmen unseres Volksfestes besorgen uns – das müssen wir nicht haben“, sagt die Rathauschefin. Sie  verweist auf die gesetzlichen Regelungen zum Jugendschutz. Diese besagen, dass der Aufenthalt von Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren im Festzelt und auf dem Festplatz ab 20 Uhr nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten gestattet ist. Bier gibt es erst ab 16, härtere Alkoholika, die zum Beispiel an der Bar des Festzeltes zu haben sind, erst am 18 Jahren.

Obermayr betont das Alkoholverbot im Umgebungsbereich des Festplatzes. Dieser umfasst die angrenzenden Flächen von Stadthalle und Gymnasium, die Jahnstraße bis einschließlich des Marktplatzes, den kompletten Bahnhofsbereich sowie alle Grünflächen und Spielplätze. Obermayr: „Verstöße stellen Ordnungswidrigkeiten da und werden durch die Polizei mit Bußgeld und Platzverweisen geahndet. Außerdem wird der Alkohol eingezogen.“

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