Ein Wasserstoffzapfhahn
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Grünen Wasserstoff sollen Busunternehmer an zwei Stellen im Landkreis Ebersberg tanken können. (Symbolbild)

H2 in Schlacht (Glonn) und Grafing

Hier können Busse künftig im Landkreis Wasserstoff tanken

Im Landkreis Ebersberg sollen zwei Wasserstofftankstellen gebaut werden. In „zwei bis drei Jahren“ soll das Projekt verwirklicht sein, so das Landratsamt.

Landkreis – Bald gibt es zwei neue Wasserstofftankstellen im Landkreis Ebersberg. Das teilte das Landratsamt am Donnerstagabend mit. Eine H2-Tankstelle ist in Schlacht bei Glonn in der Nähe des Busunternehmens Ettenuber geplant, eine zweite in Grafing. Der Landkreis hatte sich 2019 gemeinsam mit den Landkreisen Landshut und München sowie weiteren Projektpartnern aus Industrie und Wissenschaft im Rahmen des Förderprogramms „HyLand-Wasserstoffregion in Deutschland“ erfolgreich beim Bundesverkehrsministerium beworben.

Ziel des Projekts ist die Erzeugung von grünem Wasserstoff aus erneuerbaren Energien und der Verbrauch dieses Wasserstoffes in den drei beteiligten Landkreisen. 20 Millionen Euro Fördergelder fließen in den nächsten Jahren in die Region. Im Rahmen des Gesamtprojekts ist im Landkreis Ebersberg in erster Linie vorgesehen, Brennstoffzellenbusse im öffentlichen Nahverkehr einzubringen.

Tankstellen in Schlacht und Grafing

Zunächst konnte im Landkreis mit Schlacht nur ein Standort gefunden werden. Aus dem Kreistag kam der Antrag, nach weiteren zentralen Standorten Ausschau zu halten. Neben Ettenhuber, der sich von Anfang an für das Wasserstoffprojekt beworben hat, habe das Busunternehmen Reisberger (Frauenneuharting) Interesse am Betrieb eines Wasserstoffbusses bekundet. Es sei mit dem Standort in Grafing einverstanden, so das Landratsamt.

Die Mehrkosten für insgesamt fünf Wasserstoffbusse sollen vom Landkreis jährlich mit insgesamt maximal 850 000 Euro auf die Dauer des Förderzeitraums von sechs Jahren getragen werden.  

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