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Die Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse der Grafinger Johann-Comenius-Schule mit ihrer Lehrerin bei der Preisverleihung im Kultusministerium. Frank Enzmann, Vorsitzender des Stiftungsvorstands der Castringius Stiftung, (re.) übergibt den zweiten Preis in der Kategorie „Engagement in sozialen Einrichtungen“.

Sozialprojekt ist eine Klasse für sich

Comenius-Schule ist ein Vorbild

Die 7. Klasse der Johann-Comenius-Schule in Grafing wurde beim Wettbewerb „Eine Klasse für sich und andere“ mit dem zweiten Preis für ihr Sozialprojekt ausgezeichnet.

Grafing – Im Rahmen des Projekts suchten sich die Schülerinnen und Schüler selbständig Praktikumsplätze in sozialen Einrichtungen. Dabei erlebten sie, dass sie gebraucht werden, und wie bereichernd soziales Engagement ist. Sie besuchten selbständig diese Einrichtungen, hielten ihre Arbeitszeiten ein und ließen sich auf neue Aufgaben und Tätigkeiten ein.

Über ihre Erfahrungen während des Praktikums und die Begegnungen mit alten oder behinderten Menschen haben die Schüler abschließend in einer Schulversammlung anschaulich berichtet. Ziel des Wettbewerbs „Eine Klasse für sich und andere“ ist es, das Lernen der Schüler durch Engagement zu fördern.

Die Jury würdigte das Sozialprojekt der 7. Klasse der Comenius-Schule als „ein hervorragendes Beispiel für ein außerschulisches Engagement auf der Basis curricularer Lernziele. Besonders überzeugt haben uns die Gemeinwohlorientierung und die Übernahme von Verantwortung als wesentliche Merkmale ihres Einsatzes.“

Der Preis wurde im Bayerischen Kultusministerium verliehen.

Initiatoren des Wettbewerbs sind die Castringius-Kinder- und Jugendstiftung und die Stiftung Gute Tat. Schirmherr ist Georg Eisenreich, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst. Das Preisgeld in Höhe von 750 Euro will die Comenius-Schule für weitere soziale Projekte verwenden.  ez

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