Küchenchef Christian Kainz steht für Qualität aus der Region. Foto: SRO

Grafinger Küchenchef für Ebersberger Wiesn

Ebersberg - Die Rivalität zwischen Grafing und Ebersberg gibt’s nicht mehr. Zumindest am Biertisch. Und weil es den Gästen nicht wurst ist, was in der Wurst ist, haben Ebersberger Volksfestverein und Festwirt Martin Lohmeyer einen neuen „Kuchelwirt“: Metzger Christian Kainz aus Grafing.

„Zusammen sind wir stark“, sagt der Ebersberger Festwirt Martin Lohmeyer. Und der Vorsitzende des Volksfestvereins Ebersberg, Josef Riedl, pflichtet ihm bei: „Die Nähe zu einem örtlichen Metzger war uns wichtig - wenn mal was ausgehen sollte.“ Drei Jahre lang hat der Volksfestverein Ebersberg mit einem Metzger aus dem Landkreis Traunstein zusammengearbeitet und sich jetzt neu orientiert. „Wir haben die Erfahrung und stehen für unsere Qualität im Wort“, sagt Christian Kainz von der gleichnamigen Landmetzgerei in Neudichau. Er und sein Bruder Anton Kainz jr. sind die beiden Festwirte des Grandauer Volksfestes in Grafing und sind routiniert in der Durchführung großer Veranstaltungen. „Die Organisation des Ebersberger Volksfestes bleibt aber komplett in unserer Hand“, sagen Riedl und Lohmeyer. Das Motto ist: „Aus der Region für die Region. Wir haben gesehen, dass es in Grafing etwas gutes zu Essen gibt“, erklärt Lohmeyer. Die beiden Volksfestmannschaften kennen sich sehr gut von wechselseitigen Besuchen auf ihren jeweiligen Veranstaltungen.

Inzwischen ist der Volksfestverein Ebersberg bereits 620 Personen stark, berichtet Josef Riedl. Bei der Jahreshauptversammlung am Freitag, 2. August, werden die Mitglieder als „Vorkoster“ für die Festwoche vom 9. bis 19. August die Qualität der Produkte aus der Landmetzgerei Kainz testen können. „Bei der Bierprobe“, kündigt Lohmeyer an. Die Veranstaltung findet in der Volksfesthalle statt.

„Der Gast soll zu einem anständigen Preis eine anständige Portion bekommen, die ihm schmeckt“, verspricht Christian Kainz. Die Wahl sei unter mehreren Bewerbern auf die Grafinger Landmetzgerei gefallen, berichtet Riedl. „Wir wollten von dem Know-how profitieren.“ Die Speisekarte, so informiert der Ebersberger Festwirt Martin Lohmeyer, soll sogar ein bisschen an die des Grandauer Volksfestes angepasst werden. Eine gegenseitige Konkurrenz wolle man sich nicht machen. „Die Volksfeste finden ja auch nicht zur selben Zeit statt“, sagt Anton Kainz.

Weitere Informationen

unter www.volksfest-ebersberg.de und www.grandauer-volksfest.de

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