Grafings Volleyballer verlieren in Delitzsch

Grafing - Es war ein Gegner, bei dem man durchaus verlieren kann. Die überdeutliche 0:3 (18:25, 14:25, 24:26)-Niederlage des TSV Grafing bei GSVE Delitzsch wirft aber die Frage auf, wieso auf die Top-Leistung der Vorwoche eine 68-Minuten-Abwatschung folgte.

Armin Dewes hatte von der knappen 2:3-Niederlage gegen Dresden nur Berichte gehört. Er selbst war wegen Krankheit bei der besten Grafinger Saisonleistung nicht an Bord. Dennoch hatte sich der Mittelblocker für dieAuswärtspartie bei Topteam Delitzsch einen Schub aus dieser Leistung erwartet. „Der hat sich leider gar nicht geäußert“, meinte Dewes zum Auftritt seiner Mannschaft. „Zur Zeit ist das für uns alle nicht besonders angenehm.“

Konstanz, Geschlossenheit, der „Killer-Instinkt“, all das habe man in Delitzsch vermissen lassen. Vor allem in der Annahme hatte es einen kollektiven Einbruch gegeben. „Es ist jetzt einfach wahnsinnig wichtig, dass jeder Spieler auf sein Level kommt. Das ist der Unterschied zum letzten Jahr, da hat jeder Einzelne auf 100, 120 Prozent gespielt“, erklärt Dewes.

(...) jodl

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