Rosemarie Will, Grünen-Stadträtin, will die Energiewende.

Grüne fordern Energiekoordinator

Ebersberg - Die Stadtratsfraktion der Ebersberger Grünen will, dass die Stadt ein „Strategie- und Umsetzungsprogramm“ entwickelt, mit dem Ziel, bis zum Jahr 2030 unabhängig von fossilen und endlichen Energieträgern zu werden. Ein entsprechender Antrag wurde jetzt gestellt.

Grundlage seien dabei die „Leitlinien des Aktionsprogramms Ebersberg 2030 für die nachhaltige Entwicklung des Landkreises Ebersberg“ und die Ergebnisse der Energiekonferenz vom 21./22. November dieses Jahres.

Institutionen und Organisationen, Agenda-Arbeitskreise sollten neben den politischen Vertretern diesen Prozess mitbestimmen und eine schrittweise, kontinuierliche Umsetzung planen, so die Stadträtinnen Rosemarie Will und Susanne Schmidberger, die folgende mögliche Inhalte des Aktionsprogramms nennen:

- Städtische Liegenschaften energetisch sanieren(Vorbildrolle). Dazu wird eine zeitliche Umsetzungsliste erstellt.

- Energieeinsparungen in städtischen Liegenschaften durch Aufklären über spar- sames Verhalten erreichen, Schulung der Hausmeister, Informationen an die Lehrer.

- Öffentlichkeitsarbeit, Anregung und Unterstützung, um den Privathaushalte und Gewerbebetrieben die energetische Sanierung und die Umstellung auf erneuerbare, nachwachsende Energie zu erleichtern.

- Fundierte Energieberatung für die Bürger mit Verweis auf ortsansässige Handwerksbetriebe.

- Bauleitplanung, die regenerative Energienutzung, Passivbauweise, Nutzung solarer Wärme und Energie vorantreibt.

- Schaffung der Stelle eines Energiekoordinators, eventuell gemeinsam mit der Stadt Grafing.

„Nach zwei Jahren ist es an der Zeit, das Thema auch in der Stadt Ebersberg anzugehen, um bis 2030 die Unabhängigkeit von fossilen und endlichen Energieträgern zu erreichen“, so Will.

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