Grüner: Spezlwirtschaft bis in die höchsten Gerichte

Ebersberg - Betrug am Steuerzahler, Raubbau an der Natur und Spezlwirtschaft bis in die höchste bayerische Gerichtsbarkeit": So kommentiert Dieter Berberich, Ebersberger Stadtrat (Grüne), die Nachricht, dass die Südumgehung von Ebersberg um zwölf Millionen teurer wird, als anfänglich berechnet.

"Die Wählerinnen und Wähler werden beim Urnengang am 2. März den Kommunalpolitikern, die dieses Desaster zu verantworten haben, die Rechnung präsentieren", sind sich er und die Grünen sicher.

Wie berichtet, stammt die Nachricht von den zwölf Millionen Euro Mehrkosten vom Bundesverkehrsministerium selbst. "Baupreissteigerungen, Steuererhöhungen und Kosten aus Entwurfsveränderungen" hätten sich zu diesem Mehraufwand summiert, wurde auf Anfrage des Grünen-Abgeordneten Toni Hofreiter mitgeteilt.

Der Ortsverband der Grünen ist empört über die annähernde Verdopplung der Kosten beim Bau der Ebersberger Südumgehung, fühlt sich aber gleichzeitig in seinen Voraussagen bestätigt: Dass sich im Laufinger Moos dicht unterhalb der Erdoberfläche Wasser sammelt, hätten die Grünen schon vor dem Baubeginn der Südumgehung gewusst. Deswegen sei es ein Moor. Anhand von Expertenaussagen hätten sie unermüdlich darauf hingewiesen, dass die Kostenschätzungen des Münchner Straßenbauamts geschönt seien.

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