Aßlings Bürgermeister Werner Lampl ist nach seiner Magenverkleinerung wieder an Bord. Foto. sTEFAN rOSSMANN

Gute Vorsätze: Aßlinger Bürgermeister will 80 Kilo abnehmen

Aßling - Aßlings Bürgermeister Werner Lampl (CSU) ist seit den Feiertagen wieder an Bord: Das Schwergewicht hatte sich in den zurückliegenden Wochen den Magen verkleinern lassen.

Es war in Aßling Tagesgespräch, dass der Bürgermeister „nicht im Dienst“ ist. Sorgen waren zu hören, aber auch Spekulationen über den Gesundheitszustand des Rathauschefs, der 2010 für weitere sechs Jahre gewählt worden war, schossen ins Kraut. Schon während des Bürgermeisterwahlkampfs im Sommer. Nur hinter vorgehaltener Hand wurde das „Geheimnis“ gehandelt. Jetzt lüftete es Lampl offiziell gegenüber der Ebersberger Zeitung: Keine Krankheit, aber das ernsthafte Bestreben um Gewichtsabnahme sind der Grund für seine Abwesenheitszeiten gewesen, während derer er im Rathaus vom zweiten Bürgermeister Franz Hilger (CSU) vertreten wurde.

Lampl, der im nächsten Jahr seinen 50. Geburtstag feiert, sagte zu seiner Motivation: „Ich will ja noch mindestens 70 werden.“ Bereits im Sommer hatte er sich einen Ballon in den Magen implantieren lassen. „Und so 20 Kilo abgenommen“, berichtet Lampl. Im Advent stand dann die eigentliche Operation an: die Verkleinerung des Magens. Davon hat sich Lampl gut erholt, er blickt zuversichtlich in die Zukunft. Bis zu 80 Kilo abzunehmen, hat er sich vorgenommen. „Ich hatte schließlich eine Zwei vorne dran“, gibt er bereitwillig Auskunft.

Dreistellig werde sein Gewicht wohl bleiben, gibt er sich realistisch. Ziel sei aber, „das alte Kampfgewicht als Fußballer wieder zu haben“. Da war nämlich die Eins vorne dran - und brachte dennoch manches Mal Lampl die eine oder andere Bemerkung ein.

Er wusste sie damals stets einfallsreich zu kontern: Als Fußballer halte er gar nichts davon, immer dem Ball nachzurennen. Er lasse diesen viel lieber auf sich zu kommen. Lampl stand nämlich für seine Mannschaft als Torwart zwischen den Pfosten.

Von Eberhard Rienth

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