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Der total zerstörte Mercedes, mit dem der 74-jährige Mann aus dem Landkreis Ebersberg zu Tode kam.

Grausamer Start ins neue Jahr

Rentner (74) stirbt bei Unfall auf der Autobahn 

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Landkreis - Grausamer Start ins neue Jahr. Am 1. Januar ereignete sich auf der A 99 zwischen den Anschlussstellen Hohenbrunn und Haar ein Unfall, der für einen 74-jährigen Mercedes-Fahrer aus dem Landkreis Ebersberg tödlich endete. Fünf weitere Personen wurden teils schwer verletzt.

Aus noch nicht eindeutig geklärter Ursache kam der 74-Jährige gegen 19.50 Uhr mit seinem Pkw ins Schleudern und wurde noch während des Schleudervorgangs von dem Pkw eines nachfolgenden 35-jährigen Fahrers erfasst. Für den Rentner kam jegliche Hilfe zu spät. Trotz eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen der Rettungskräfte starb dieser noch am Unfallort. Die 79-jährige Beifahrerin wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen in eine Münchener Klinik gebracht.

Die vier mittelfränkischen Insassen des auffahrenden Pkws blieben größtenteils vor schlimmeren Verletzungen verschont. Lediglich ein Insasse wurde schwerer im Bauchbereich verletzt. Beide Fahrzeuge wiesen jeweils einen massiven Front-/ bzw. Heckschaden auf und sind als Totalschäden einzustufen. Es entstand ein Sachschaden in Höhe. von etwa 13.500 Euro.

Bilder: Mann stirbt bei Unfall auf der A99

Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme musste die Autobahn fünfeinhalb Stunden für den nachfolgenden Verkehr gesperrt werden. Eine Umleitung des Verkehrs erfolgte über die Anschlussstellen Hohenbrunn und Haar durch Kräfte der Autobahnmeisterei Hohenbrunn. Die Fahrzeuge im kilometerlangen Stau hinter der Unfallstelle wurden durch Polizeikräfte schrittweiße der rückliegenden Ausfahrt zugeführt. Neben mehreren Besatzungen des Rettungsdienstes und der Polizei waren auch Kräfte der Feuerwehren Hohenbrunn und Putzbrunn vor Ort. Zeugen, die sachdienliche Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich bei der Autobahnpolizeistation Hohenbrunn unter der Tel. 08102/7445-0 zu melden.

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