Die Linke im Landkreis Ebersberg zur Situation in Afghanistan

„Wir brauchen ein neues 2015“

„DIE LINKE kämpft für eine solidarische gerechte Weltwirtschaftsordnung, gegen Krieg und Rüstungsexporte“ erklärt die Kreisrätin Marlene Ottinger. 

DIE LINKE fordert die solidarische Aufnahme von Menschen, deren Leib und Leben direkt von der Gewalt und Vergeltung der neuen alten Machthaber bedroht ist, in den Landkreis Ebersberg.

Landkreis - konservativen Parteien ist unerträglich. Überrollt von den Ereignissen in Afghanistan spielen sie auf den gleichen Instrumenten, die rechte Gruppierungen mit Ihren unappetitlich menschenverachtenden und fremdenfeindlichen Parolen bereits beschmutzt haben.

Laut der Linken Grafinger Stadträtin Lena Huppertz brauchen wir jetzt ganz im Gegenteil ein neues Jahr 2015. Da standen hunderttausende Menschen jubelnd und winkend auf Bahnhöfen sowie an den Straßen und begrüßten die fremden Menschen, die zu uns kamen. Eine Welle großer Hilfsbereitschaft und Solidarität schwappte durch unser Land. Auch im Landkreis Ebersberg fanden sich viele Menschen zusammen, die sich um die neuen Mitbürger kümmerten, die nun endlich einen Platz zum Leben in Freiheit, Demokratie und ohne Angst vor Verfolgung und Tod gefunden hatten.

Seit 2001 waren Deutsche Soldaten im Kriegseinsatz in Afghanistan. Tausende Menschen mussten ihr Leben lassen, darunter Deutsche Soldaten wie unzählige unschuldige Zivilisten. Der Krieg am Hindukusch brachte Leid und Elend über Millionen von Menschen. Dafür trägt die deutsche Militär- und Außenpolitik eine Mitverantwortung, der sich Deutschland nicht entziehen darf. Kriege sind ein Hauptgrund für Flucht und Vertreibung. Diese Politik ist jetzt implodiert. „DIE LINKE kämpft für eine solidarische gerechte Weltwirtschaftsordnung, gegen Krieg und Rüstungsexporte“ erklärt die Kreisrätin Marlene Ottinger. DIE LINKE fordert die solidarische Aufnahme von Menschen, deren Leib und Leben direkt von der Gewalt und Vergeltung der neuen alten Machthaber bedroht ist, in den Landkreis Ebersberg.

Das Vorstandsmitglied Thomas Schmidt-Behounek verweist darauf, dass mittlerweile aus den neuen Mitbürgern von 2015 Freund:innen und Nachbar:innen geworden sind, die regelmäßig zur Arbeit gehen, Steuern zahlen und unsere Gesellschaft bereichert haben. „Dieses 2015 muss wieder geschehen: Jedes Jahr wieder, jeden Monat - nein - jeden Tag erneut“ so Schmidt-Behounek. Eine Masseneinwanderung sei derzeit nicht in Sicht. li

Rubriklistenbild: © Andriy Popov

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