Die gemütliche Variante der Stadtführung mit Zug Josefine und der Faschingsgesellschaft Ebersberg (v.l.): Robert Bauer, Roswitha Hülser, Franz Daser, Robert Gockner und Thomas Warg
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Die gemütliche Variante der Stadtführung mit Zug Josefine und der Faschingsgesellschaft Ebersberg (v.l.): Robert Bauer, Roswitha Hülser, Franz Daser, Robert Gockner und Thomas Warg

Kultur

Führungen durch den Landkreis Ebersberg - mit Josefine, der Lok der Faschingsgesellschaft

  • VonAndrea Tretner
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Nächster Halt: Josefine. Führungen durch den Landkreis Ebersberg mit Kreisheimatpfleger Thomas Warg, seinem 16-köpfigen Team an Stadtführern und dem Zug der Faschingsgesellschaft Ebersberg

Landkreis Ebersberg – Mit Josefine, dem Zug der Faschingsgesellschaft Ebersberg geht es ab jetzt ganz kommod und behaglich zu den Sehenswürdigkeiten von Ebersberg, Grafing & Co. Und am 12. September, zum Tag des Denkmals, kann sich jeder im Forst von einem Programmpunkt zum anderen mit dem Zug kutschieren lassen. Die Stadtführungen im Landkreis sind spannend, lehrreich, unterhaltsam, aber manchmal dauert es auch ein bisschen länger, sprich die ein oder andere Wegstrecke ist hier schon zu absolvieren. Gerade die Kirchenführungen zum Beispiel „Von Kirchturm zu Kirchturm“, zusammen mit dem KBW – sind mitunter schon kleine Wanderungen.

Gut für jeden der gut zu Fuß ist, aber das sind eben nicht alle. „Jetzt aber können die auch mit“, erzählt Thomas Warg freudig – einer von drei Kreisheimatpflegern und der Mann, der die Stadtführungen im Landkreis organisiert. Und findig wie Warg ist, hat er nun gleich zusammen mit der Faschingsgesellschaft Ebersberg eine neue Variante der beliebten Stadtführungen – eben die gemütliche, ins Leben gerufen. Mit dem Zug, inklusive vier Anhängern geht es nun auf die spannenden Reisen mit im Gepäck, die verschiedensten Themen. Es gibt eigentlich nichts, was Thomas Warg und sein 16-köpfiges Team an Stadtführern nicht spannend, unterhaltsam oder auch gruselig erzählen kann.

Der Namen des Zuges – Josefine, ist übrigens eine Art rückwirkende Liebeserklärung. Denn der Bau des Zuges beanspruchte die Mitglieder der Faschingsgesellschaft durchaus einige Stunden und die Frau des damaligen Vorsitzenden Josef Honauer bekam ihren Mann zu dieser Zeit nicht oft zu sehen. Und als Dank für das Verständnis der Ehefrau, benannte man den Zug nach ihr. Ab jetzt ist Josefine also nicht nur zu festlichen Anlässen unterwegs, wie Fasching oder Weinfest, sondern auch kulturell.

„Die Feuertaufe, unter anderem mit unserem Stadtführer und ehemaligen Bürgermeister Walter Brilmayer haben wir schon hinter uns und alles ist prima und bestens gelaufen“. Wer diesen Service und sicherlich auch den Spaß bei solch einer Stadtführung gerne buchen möchte, der meldet sich am besten bei Thomas Warg unter Tel. (0 80 92) 33 66 01 oder per E-Mail an thomas.warg@t-online.de. Der Tag des offenen Denkmals hat heuer das Thema Nachhaltigkeit. „Sind wir doch mit einem der größten zusammenhängenden Waldgebiete hier gesegnet und hier passt auch das Thema perfekt.“

Dr. Heinz Utschig – Hausherr der Staatsforsten, macht möglich, dass an diesem Tag über zwanzig Führer ihre Themen im Forst vorstellen und erzählen können und vor allem, dass Josefine an diesem Tag im Forst fahren darf. Dann heißt es nämlich: nächster Halt, Hügelgräber. Themen, wie die weiße Frau, der neuentdeckte Brunnen oder auch Waldbaden versprechen ein spannendes Programm mit „Zug“. Die Fahrt ist kostenlos. - tt

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