Beim Eintrag des japanischen Generalkonsuls Nobutaka Maekawa ins Goldene Buch der Stadt Ebersberg (v.li.) Bürgermeister Ulrich Proske, Stellvertreter Günter Obergrusberger sowie Dritte Bürgermeisterin Lakhena Leng
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Beim Eintrag des japanischen Generalkonsuls Nobutaka Maekawa ins Goldene Buch der Stadt Ebersberg (v.li.) Bürgermeister Ulrich Proske, Stellvertreter Günter Obergrusberger sowie Dritte Bürgermeisterin Lakhena Leng.

Japan zu Gast in Ebersberg

Deutsch-Japanischer Gedankenaustausch

Im Rahmen seiner Rundreise anlässlich des 160-Jährigen PreußischJapanischen Handelsabkommens war Japans Generalkonsul Nobutaka Maekawa nach Ebersberg gekommen. 

Ebersberg – Während die Ebersberger kommunalen Vertreter rätselten, warum denn der japanische Gast sich verspätetet, stand dieser unvermittelt, still und alleine in der Tür. Generalkonsul Nobutaka Maekawa grüßte höflichst in deutscher Sprache. Man nahm Platz. Mit Ebersberg wird Maekawa künftig ein verkehrsreichen Ort verbinden, in dem bezahlbarer Wohnraum knapp ist, aber die Pandemie den Gemeindesäckel nicht hatte schrumpfen lassen.

Auf Ebersberger Seite fragte man nach japanischem Technologieentwicklungen und den japanischen Klimaschutzmaßnahmen. Maekawa räumte ein, dass man in Japan nicht so schnell ist, dafür aber stetig an den Maßnahmen arbeite.

Zu bedenken gab er die unterschiedlichen geologischen Verhältnisse. In Europa gebe es keinen Tsunami oder Erdbeben anders als auf der Inselwelt im Pazifik. „So ist Japan. So ist Deutschland“, unterstrich Generalkonsul Nobutaka Maekawa. Es gibt sie bereits, die deutsch-japanischen kommunalen Partnerschaften und das Generalkonsulat steht zu Vermittlungen zur Verfügung. Eine Option, die Lakhena Leng gerne nutzen möchte. ar

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