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Jugendfeuerwehr im Aufwind 

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Von: Christian Schäfer

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Jugendfeuerwehr Landkreis Ebersberg Übung
Der Ernstfall wird geprobt: Eine Übung bei der Jugendfeuerwehr © privat

Kreis-Jugendwart Mathias Weigl blickt auf ein schwieriges Jahr 2021 zurück. Erfreulich: die 26 Jugendfeuerwehren im Landkreis konnten an Mitgliedern gewinnen

Landkreis – Auch 2021 war in vielerlei Hinsicht wieder ein besonderes Jahr für die Jugendfeuerwehr im Landkreis. „Die Pandemie hat unsere Jugendfeuerwehrarbeit vor allem in der ersten Jahreshälfte klar bestimmt“, sagt Kreis-Jugendfeuerwehrwart Mathias Weigl. In der ersten Jahreshälte waren Übungen in Präsenz kaum oder nur sehr eingeschränkt möglich. Erst in den Sommermonaten und im Herbst konnten die Jugendfeuerwehrgruppen wieder tatkräftig üben.

Obwohl keine Großveranstaltungen möglich waren, wurden die Jugendleistungsprüfung und die Prüfung für den Wissenstest bei 15 Jugendfeuerwehrgruppen vor Ort abgenommen. Begeistert zeigt sich Weigl vom Jugendleiterkurs. Dieser wurde nach den JULEICA Vorgaben des Bayerischen Jugendringes für angehende Jugendleiter einer Jugendfeuerwehrgruppe zum zweiten Mal auf Kreisebene angeboten. Acht Teilnehmer bildeten sich bei insgesamt acht Abendeinheiten, einem Samstag und einem Wochenende an der Jugendbildungsstätte Königsdorf fort. Dabei wurde unter anderem der Jugendschutz und die Aufsichtspflicht, Gruppenpädagogik und Zuschüsse sowie Prävention sexualisierter Gewalt geschult. Trotz der durch die Corona-Pandemie entstandenen Widrigkeiten konnte 2021 ein Mitgliederzuwachs im Jugendbereich verzeichnet werden. Bei den 26 Jugendfeuerwehrgruppen im Landkreis waren zum 31. Dezember 2021 335 Jugendliche gemeldet, davon 79 Mädchen.

Den lediglich 25 Austritten standen 87 Neuaufnahmen gegenüber. Die drei mitgliedsstärksten Jugendgruppen sind Ebersberg (36 Mitglieder), Markt Schwaben (25 Mitglieder) und Forstinning (22 Mitglieder). Hohenlinden hat derzeit keine Jugendfeuerwehrgruppe. Erfreulich zeigen sich auch die Übertritte aus den Reihen der Kinderfeuerwehren Parsdorf und Pliening. Insgesamt konnten im Jahr 2021 schon sechs Kinder aus den beiden Gruppen in die Jugendfeuerwehr übernommen werden. „Letztendlich werden wir auch 2022 wieder mit viel Einsatz und Engagement die Jugendarbeit der Jugendfeuerwehren fortführen“, so der Kreis-Jugendwart. red 

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