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Kreisklinik bittet um Unterstützung 

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Von: Christian Schäfer

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Pflegerin Corona-Patient Kreisklinik Ebersberg
Debora Behrends versorgt hinter einer Schutzscheibe aus Glas einen Corona-Patienten auf der Intensivstation der Kreisklinik Ebersberg. Um sie und andere Pflegefachkräfte zu entlasten, werden ehemalige Pflegekräfte und Medizinstudenten gesucht. © KKE

Die Kreisklinik Ebersberg bittet ehemalige Pflegekräfte und Medizinstudenten, das Personal in der derzeitig schwierigen Situation zu unterstützen

Landkreis – „Die Menschen hier im Haus geben ihr Bestes und gehen dabei vielfach an ihre Belastungsgrenzen“, sagt Stefan Huber, Geschäftsführer der Kreisklinik Ebersberg. Derzeit gibt es bereits zahlreiche Corona-Patienten in der Kreisklinik und es ist offen, wie sich die Situation weiterentwickelt. Die Pflegedirektion der Kreisklinik Ebersberg hat Wege gesucht, die Pflegefachkräfte in dieser neuerlichen, schwierigen Phase zu entlasten. Während der ersten Welle der Corona-Pandemie hatte die Kreisklinik gezielt bei ehemaligen Pflegekräften und Medizinstudenten um Unterstützung geworben. Diese Idee greift sie nun wieder auf. „Wir bitten diejenigen mit einer abgeschlossenen Ausbildung in der Pflege oder einem laufenden Medizinstudium, unsere Pflegefachkräfte vorübergehend zu unterstützen“, appelliert Pflegedirektor Dr. Peter Huber

„Keiner der neuen Kollegen wird allein gelassen“

„Keiner der neuen Kollegen wird allein gelassen. Wer uns verstärken möchte, wird nur unter Anleitung unserer erfahrenen Pflegefachkräfte im Haus Aufgaben entsprechend seiner Ausbildung und Erfahrung übernehmen. Es geht uns darum, einen Teil der Last, die unsere Pflegefachkräfte derzeit schultern, an Menschen zu geben, die helfen wollen.“ Je nach Ausbildung und Vorwissen können diese Helfer beispielsweise Teile der Grundpflege übernehmen, Blutdruck messen oder aber auch einfach für Corona-Patienten da sein, die Schwierigkeiten beim Atmen haben. „Für diese Menschen ist es oft schon eine Erleichterung, jemanden bei sich zu wissen. Denn das wirkt beruhigend und kann das Atmen entspannen.“ Wer sich vorstellen kann, vorübergehend in der Kreisklinik zu arbeiten, kann sich jederzeit telefonisch mit Pflegedirektor Dr. Peter Huber in Verbindung setzen. Kontakt: Telefon (0 80 92) 8 21 01 32. red

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