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Kreisverkehr auf Kreisstraße prüfen

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die Maibaumkreuzung in Vaterstetten
Zu unübersichtlich ist manchen Bürgern die Kreuzung am Maibaum in Vaterstetten. © die

Gemeinderat und Bürger in Vaterstetten wünschen sich mehr Sicherheit an der Kreuzung zwischen Maibaum und Kriegerdenkmal. Das Landratsamt sieht bislang keinen Bedarf

Vaterstetten – Auf der jüngsten Bürgerversammlung hatte ein Bürger es angeregt: Einen Kreisel für die Maibaum-Kreuzung. Denn dort sei die Überquerung ein Problem, begründete der Vaterstettener damals. Ein Kreisverkehr könnte da klare Verhältnisse schaffen. Nun ziehen die Gemeinderäte nach. In einem gemeinsamen Antrag aller Fraktionen haben sie beschlossen, die Möglichkeit eines Kreisverkehrs prüfen lassen. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit an der Kreuzung Dorf-/Fasanenstraße insbesondere für Radfahrer und Fußgänger.

Der Antrag aus der Bürgerversammlung sei nämlich nichts Neues, so die Gemeinderäte. Die gefährliche Situation werde von den Bürgern schon länger beklagt. Die Kreuzung sei schlichtweg unübersichtlich und deshalb ein Risiko.

Von Polizei und Landratsamt wird das Unfallgeschehen an der Maibaumkreuzung als unauffällig beurteilt. In den vergangenen Jahren sind dort jährlich zwischen ein bis maximal vier Unfälle verzeichnet worden. Meist handelte es sich um Auffahr-Unfälle und Vorfahrtsverletzungen mit Sachschaden. Einmal stürzte ein Radfahrer ohne Außenbeteiligung. Meist gab es leicht verletzte Personen. Beim bislang einzigen Unfall in diesem Jahr gab es einen schwer verletzten Radfahrer.

Die Vaterstettener Verwaltung soll jetzt mit der zuständigen Kreisbehörde klären, ob und welche Form von Kreisel hier eventuell eingerichtet werden könnte. Denn bei der Dorfstraße handelt es sich um die Kreisstraße EBE17. Damit ist der Landkreis Straßenbaulastträger und muss Umbauten planen und durchführen. Will die Gemeinde die Maßnahme selbst durchführen, braucht sie eine entsprechende Vereinbarung mit dem Landkreis und dem Staatlichen Bauamt Rosenheim.

Aber auch andere Maßnahmen, etwa eine Ampel, sollen geprüft werden. Für diese Untersuchungen hat die Gemeinde nun zunächst 50.000 Euro in ihren Haushalt eingeplant. die

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