1. Startseite
  2. Lokales
  3. Ebersberg
  4. Hallo Falke

Gemeinde Forstinning veröffentlicht Flächennutzungsplan

Erstellt:

Von: Gerhard Fuhrmann

Kommentare

Rathaus Forstinning Die Verwaltung in Forstinning macht den Flächennutzungsplan öffentlich
Die Verwaltung in Forstinning macht den Flächennutzungsplan öffentlich © fu

Wohnen, Verkehr und Bildung: Die Gemeinde Forstinning hat den Flächennutzungsplan veröffentlicht – bei einem Infoabend konnten Bürger mit diskutieren

Forstinning – Was ist eigentlich ein Flächennutzungsplan? Man liest und hört darüber in den Medien – versteht aber meistens nicht die „verklausulierte“ Beamtensprache. Ebenso sind in vielen Kommunen die Pläne entweder veraltet oder mehrmals überarbeitet worden, so dass eine aktuelle Version allen Beteiligten den gleichen Wissensstand vermitteln soll.

Solch eine „aktuelle“ Fassung stellt nun die Gemeinde Forstinning auf, für die der Flächennutzungsplan (FNP) ein wichtiges Planungsinstrument der Gemeinde zur städtebaulichen Entwicklung und die voraussehbaren Nutzungen und Entwicklungen für die nächsten 15 Jahre darstellt. Dieser sollte keinesfalls ohne seine Bürger aufgestellt werden.
45 Interessierte hatten jetzt in Forstinning die Möglichkeit, bei einem Infoabend anhand einer Präsentation von Planern und Experten „hinter die Kulissen“ solch eines Regelwerks zu blicken. Sind sie doch vor Ort, um wichtige Informationen zu den Themen Wohnen, Verkehr, Bildung und Freizeit und Erholung in ihrer Gemeinde aus erster Hand zu liefern.

Aber wie können sich Bürger beim Aufstellen eines FNP beteiligen? Dies ist gesetzlich durch die Bauleitplanung geregelt: „Die Öffentlichkeit ist möglichst frühzeitig über Ziele und Zwecke sowie unterschiedliche Lösungen zu unterrichten. Der Öffentlichkeit ist Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung zu geben. Die Entwürfe der Bauleitpläne sind für die Dauer eines Monats öffentlich zur Einsichtnahme im Rathaus auszulegen. Die Bauleitpläne und ihre Begründungen werden von der Gemeinde auch im Internet veröffentlicht.“

Zudem ist es jeder Gemeinde freigestellt, zusätzlich zum gesetzlichen Verfahren die Beteiligung weiter auszubauen z.B. durch Bürgerinformationsabend, Bürgerwerkstätten, Ortsteilveranstaltungen oder sonstige Informationsrunden. Die Forstinninger Verwaltung hat sich – über die gesetzlichen Anforderungen hinaus – schon im Vorfeld entschieden, beim formellen Planungsverfahrens die Öffentlichkeit an der Zieldiskussion zur langfristigen Gemeindeentwicklung zu beteiligen. Wegen der Komplexität eines Flächennutzungsplans wird es hoffentlich in nächster Zeit weitere Informationsveranstaltungen zu dem Thema geben, denn eine Vorausschau über 15 Jahre kann nicht mit einem gemeinsamen Treffen abgehandelt werden.- fu

Auch interessant

Kommentare