Ostbahnhof ist für S-Bahnen wieder frei – noch immer herrscht Chaos

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Die Leistungen der Mitglieder des Maschinenrings Ebersberg erbrachte 2016 rund 8,3 Millionen Euro Umsatz, wobei der Schwerpunkt mit rund drei Millionen auf Häckseln, Pressen, Futterbau, Düngung, Saat und Pflege lag.

Stütze der Landwirtschaft

Maschinenring arbeitet wie Uhrwerk

In der Gemeinschaft des Maschinenrings Ebersberg wird „wie in einem Uhrwerk mit Zahnrädern“ zusammengearbeitet: 1269 Mitgliedsbetriebe, fünf Geschäftsstellen, 27 Mitglieder im Vorstand, Ausschuss und Beirat, 51 Betriebshelfer/-innen stehen für den Erfolg des Zusammenschlusses. „Nur mit Kooperation sind die Veränderungen und Herausforderungen in der Landwirtschaft zu meistern und eine zukunftsfähige Betriebsentwicklung zu erarbeiten“, berichtet der Vorsitzende Max Ostermaier.

Landkreis – Der Maschinen- und Betriebshilfsring Ebersberg/München-Ost lud zur Jahresmitgliederversammlung 2017 in den „Alten Speicher“ in Ebersberg ein. Zahlreiche Bauern aus der Region und einige Ehrengäste gaben sich die Ehre und füllten den großen Saal.

Damit die nackten Zahlen, Daten und Fakten nicht zu trocken blieben, wurde zur Unterhaltung eine Blaskapelle („Mia san‘s“) und der Zauberer Luke Dimon aus Forstinning engagiert. „Ich war schon in Las Vegas“ berichtete Luke stolz, klingt doch sein Künstlername ganz nach der Spielerstadt in Nevada. „Ich wollte nie mehr weg von dort – aber jetzt bin ich hier“ so seine bescheidene Einsicht, dass es in der Heimat doch besser ist. Hier ist er immerhin „amtierender Deutscher Meister der Zauberkunst“ und wird hier in der Region eingeladen. Was soll er also in Las Vegas?

Bodenständigkeit bewies auch der Veranstalter: MR-Vorsitzender Max Ostermaier begrüßte die vielen Gäste und Geschäftsführer Sepp Winkler führte durch das Programm. Das Einzugsgebiet des Maschinenrings rund um den Ebersberger Forst reicht um die Gemeinden Aschheim und Pliening im Norden, Steinhöring und Emmering im Osten, Putzbrunn im Westen und Glonn und Baiern im Süden.

Im vergangenen Jahr waren bei 129 sozialen Betriebshilfeeinsätzen 51 Betriebshelfer und Dorfhelferinnen bei den 1269 Mitgliedsbetrieben im Einsatz. Sie leisteten fast 19 000 Stunden, dafür gab es ein herzliches Dankeschön. Mit der Fortbildung ist der Verein immer auf dem Laufenden. Das Angebot reicht von „Menschen verstehen und Erkennen“ über „Homöopathie in der Milchviehhaltung“, „Entspannungstechniken“ bis hin zu „Arbeiten mit dem Melkroboter“.

Die Leistungen der Mitglieder erbrachte 2016 rund 8,3 Millionen Euro Umsatz, wobei der Schwerpunkt mit rund drei Millionen auf Häckseln, Pressen, Futterbau, Düngung, Saat und Pflege lag.

Die aktuellen Hauptleistungen des Maschinenrings sind derzeit: Soziale und wirtschaftliche Betriebshilfe, überbetriebliche Maschinenarbeit, Dienstleistungsangebote, Beratung und Weiterbildung und Einkaufsvorteile aktuell zu halten.

Auf zehn Jahre erfolgreiche Arbeit blickt die MW Biomasse AG Irschenberg, die Interessenvertretung der Holzindustrie zurück. Ökonomisch, ökologisch, zukunftssicher ist das Leitmotiv der Tochtergesellschaft des Maschinenrings und „Wir sind der Wald“ ist das Motto. Gegründet am 17. November 2006 mit 480 000 Euro Stammkapital übernahm die AG die wachsenden Geschäftsfelder der MR-Gründer aus dem Bereich Biomasse. Laufende Schulung und Spezialisierung der Mitarbeiter ist ein Schwerpunkt der AG, die Mitglied im Verband für Wärmelieferung ist. Der Umsatz der AG entwickelte sich rasant von 2006 bis 2013 bis auf über zwei Millionen Euro, die letzten drei Jahre stagniert er auf dieser Höhe. „Holz – unser nachwachsender Rohstoff“, also Brennholz, Pellets und Hackschnitzel, sind die Produkte für die Wärmeversorgung in der Region. „Brennen für die Holzenergie“, das war der Gründungsgedanke der MW Biomasse AG, in der sich Waldbesitzervereinigungen und Maschinenringe aus der Region Kochelsee bis Waginger See, von Münchens Süden bis zur Landesgrenze zusammengeschlossen haben. Dieser einzigartige Zusammenschluss aus Land- und Forstwirtschaft bewirtschaftet inzwischen mehr als 100 000 Hektar Wald nach strengen Regeln. 

von Otto Hartl

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