Die Heimat ein Stück näher gebracht

Vaterstetten - Eine der Wege, den Bezirk und seine Einrichtungen in den letzten Jahren den Menschen näher zu bringen, nutzt der Grafinger Bezirksrat Thomas Huber (CSU) sehr erfolgreich: Neben persönlichen Gesprächen und Informationsveranstaltungen lädt er laufend interessierte Bürgerinnen und Bürger ein, ihn und sein Wirkungsfeld im Bezirkstag zu besuchen und mit ihm zu diskutieren.

45 Senioren aus Vaterstetten folgten den Spuren von Tradition und Brauchtum in Oberbayerns Bezirkseinrichtungen. Die Senioren-Union Vaterstetten hatte Huber um eine zusätzliche Fahrt gebeten. Man informierte sich über die Bezirksheimatpflege, die jährlich 300 Denkmalpflegefälle abwickelt und besuchte die Basilika im Kloster Benediktbeuern. Im Trachteninformationszentrum (TIZ) erwartete die Besuchergruppe ein interessanter Vortrag zu Herkunft und Weiterentwicklung der Tracht, man besuchte eine Trachtenausstellung bevor man dann am Nachmittag im Freilichtmuseum Glentleiten die Atmosphäre Jahrhunderte alter Wohnhäuser und Werkstätten im Rahmen einer Führung erlebte.

Der Bezirksrat, der von Kindesbeinen an selbst aktives Mitglied im Grafinger Trachtenverein ist, sieht in der Traditions- und Brauchtumspflege ein Bekenntnis zur eigenen Kultur, zu Werten, Traditionen, zu Geschichte und Sprache, welche nach seiner Ansicht in Zeiten zunehmender Globalisierung von großer Bedeutung sind. "Das Interesse an meinen Fahrten beweist, dass sich die Menschen gerade in einer sich so dramatisch verändernden Welt nach Verwurzelung in ihrer näheren Umgebung sehnen", so Huber. Denn Identität sei das Fundament unseres Zusammenlebens und nur wer den Wert seiner Kultur kenne, sei zur Toleranz gegenüber anderen fähig. Der Chef der Senioren Union, Rainer Nitsche, dankte Huber: "Auf diese Weise wurde uns der Bezirk ein Stück näher gebracht".

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