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Im Hohenlindener Fasching geht‘s seit jeher rund. 

5. Jahreszeit

Hohenlindener gründen Faschingsverein

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Gefeiert haben sie immer schon kräftig im Hohenlindener Fasching. Jetzt gibt es auch einen Verein. Sein Name:  „Funvaria“

Hohenlinden – Wenn man das englische Wort für „Spaß“ oder „Freude“ und die lateinische Bezeichnung für Bayern, also „Bavaria“, zu einem neuen Wort zusammenzieht, kam man sehr schnell zu einer neuen Wortschöpfung gelangen, die „Funvaria“ lautet. Genau so hat man’s jetzt in Hohenlinden gemacht – und unter diesem Namen den ersten Faschingsverein der Gemeinde auch formell gegründet.

Bei „Funvaria“ steht sozusagen der 21. Januar in der Geburtsurkunde. Ein „e.V.“ für einen eingetragenen Verein ist notariell veranlasst, aber gerichtlich noch nicht bestätigt. Johanna Seitz, die treibende Kraft hinter der Vereinsgründung und zugleich Gründungsvorsitzende, wartet sehnlichst darauf, dass auch das alsbald über die Bühne gebracht sein wird.

Im Moment hat sie ohnehin genug am Hals. Es gilt, nach einem im letzten Jahr ausgefallenen „Kehraus“, heuer wieder einen rauschenden Tag mit Live-Musik, Theatereinlagen, Musik und Tanz auf die Beine zu stellen. Den Kreither Kehraus im Zelt aber gibt es nicht mehr. Erstmals wird der Faschingshöhepunkt in Hohenlinden im Bürgersaal stattfinden, so die frischgebackene Vereinsvorsitzende. Das Duo „Udo Alexander“ wurde dazu für den Faschingsdienstag, 28. Februar, verpflichtet. Die Schlagersängerin „Romy“ kommt zum wiederholten Male nach Hohenlinden. Es gibt zwei Theatereinlagen und am Abend eine Non-Stop-Party mit DJ Steffi. Los geht’s bereits um 15 Uhr, tatsächlicher Kehraus für die Allerletzten wird wohl erst gegen 24 Uhr sein. Der Eintritt ist wie immer frei.

Einen Kehraus organisiert Johanna Seitz schon seit elf Jahren. Bislang hatte sie als Veranstalterin stets persönlich gehaftet. Bis auf ein paar kleinere Schäden hatte es im Dunstkreis der Kehraus-Tage in Kreith aber nie etwas gegeben, wofür die Haftungsfrage ins Spiel hätte gebracht werden müssen. „Ich hatte Glück“, sagt Johanna Seitz rückblickend. Das will sie aber nicht noch weiter strapazieren. Mit der nun erfolgten Vereinsgründung verändert sich haftungsrechtlich vieles. Und das ist auch einer der Hauptgründe für die nun erfolgte Gründung eines Faschingsvereins. Ein anderer Grund: Johanna Seitz ist fest davon überzeugt, dass sie als eine, die an einem Faschingssonntag zur Welt kam und in einer sehr musikalischen Familie aufwuchs, ein Faschingsgen in die Wiege gelegt bekommen hat. „Der Fasching ist meine Jahreszeit“, sagt sie.

14 Mitglieder hat man derzeit bei „Funvaria“; vorwiegend Freunde des Kehraus, Theaterspieler und Männer und Frauen aus dem Bekanntenkreis der Gründungsvorsitzenden, die zugleich auch fraktionslose Ratsfrau im Gemeinderat ist. Zweiter Vorsitzender ist Anton Huber, Schatzmeisterin Karin Bachmaier, Schriftführerin Annemarie Ziller. Beisitzerfunktionen haben Angelika Huber, Johann Bachmaier, Hildegard Fröhlich und Sabine Hirt inne.

Neue Mitglieder nimmt man natürlich jederzeit gerne auf. 11,11 Euro kostet der Beitrag übrigens für elf plus einen Monat. Johanna Seitz: „Kreative Mitglieder sind uns besonders willkommen.“ Jeder, der Interesse hat, meldet sich einfach bei ihr unter der Telefonnummer (0 81 24) 72 88.

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