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Geliehene Möbel müssen zurückgegeben werden - Sponsor springt ein

Nothelfer für Hohenlindener „i-Punkt“

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Der „i-Punkt“ ist der Dreh- und Angelpunkt für die allermeisten Aktivitäten, die mit der Hohenlindener Initiative „aktiv im Alter“ zu tun haben. Jetzt gab es Schwierigkeiten.

Hohenlinden – Schon im fünften Jahr kann die Gruppe Räumlichkeiten in der Hauptstraße 32 kostenlos für ihre gesellschaftlichen Zwecke nutzen. So finden regelmäßig dort Strick- und Häkeltermine statt, aber auch Nachmittage für Brett- und Würfelspieler oder für Schachfreunde. Es wäre, ganz ohne Zweifel, ein erheblicher Verlust insbesondere für viele ältere Hohenlindener gewesen, hätte der „i-Punkt“ plötzlich nicht mehr zur Verfügung gestanden, nur weil es an Tischen und Stühlen mangelte. Dieses Problem, zwischenzeitlich unmöbliert gewesen zu sein, hatte der Initiative nämlich in diesen Tagen gedroht. Doch es wurde ein „Nothelfer“ gefunden.

Was war passiert? Alle Tische und Stühle, mit denen der „i-Punkt“ zuletzt möbliert war, mussten kurzfristig zurückgegeben werden. Sie waren lediglich eine Leihgabe, und nun hatte der Eigentümer der Möbel selbst Verwendung dafür gefunden, berichtet Hermann Müller, Sprecher der Initiative.

Müller: „Einfach mal ins Möbelhaus gehen und einkaufen war natürlich nicht möglich, wovon auch?“ So hatte er bei der Privatbrauerei Schweiger in Markt Schwaben, die die aktiven Seniorinnen und Senioren in Hohenlinden auch schon für die regelmäßigen Boule-Termine auf dem Rathausvorplatz Sonnenschirme gesponsort hatte, um Hilfe gebeten.

Und sehr schnell kam aus der Marktgemeinde die gute Nachricht: „Ja, wir haben Tische und Stühle, die wir der Initiative zur Verfügung stellen.“ Und, um damit eine gute Sache zu unterstützen, auch noch kostenlos, inbegriffen sogar die Anlieferung durch ein Brauereifahrzeug. Immerhin geht es um fünf Tische und 22 Stühle.

Für eine kurze Übergangsphase hatte noch der SV Hohenlinden ausgeholfen, berichtet Müller in einem Gespräch mit der Heimatzeitung. Nun freut er sich mit den anderen darauf, dass im Treffpunkt in der Hauptstraße unvermindert die bewährten Angebote an alle Hohenlindener, egal welchen Alters, fortgesetzt werden können.

Grundsätzlich, so Müller, seien die geselligen Termine dort für alle gedacht, ein Mindestalter gibt es nicht. Während die Brett- und Würfelspieltage sowie die Strick- und Häkeltermine mit bis zu zehn Personen immer gut besucht seien, könnten es, so Müller, bei den angebotenen Schachnachmittagen durchaus noch etwas mehr Interessenten sein. Auch junge Leute. Immerhin sei stets ein erfahrener Schachlehrer dabei, der den Besuchern den einen oder anderen Tipp mit auf den Weg geben könne.

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