Karlsruhe erlaubt G20-Protestcamp - aber stark eingeschränkt

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Gar nicht weit weg waren die Pfadfinder aus Hohenlinden. Ihr Sommerlager bauten sie im 15 km entfernten Lengdorf auf. Und erlebten dort eine Menge. kn

Zurück zu den Wurzeln

Hohenlinden - Sommerlager der Hohenlindener Pfadfinder haben Tradition. Heuer machten sich 60 Pfadfinder des Stamms Impeesa zu Fuß oder mit dem Rad von Hohenlinden auf nach Lengdorf.

Das Motto lautete diesmal: „08/16 Man ist das Wurzel“. Man wollte mal wieder ein einfaches Sommerlager veranstalten, so wie früher - „Back to the roots“. Und somit wurde an den ersten drei Tagen gebaut und konstruiert, bis die Seile ausgingen. Am Ende des dritten Tages standen dann ein Lagerturm, ein Lagertor, eine Waschstation, eine Dusche, eine Müllstation, ein Volleyballfeld, Sitzgelegenheiten, ein Pizzaofen, ein Raketenofen und eine Seilbrücke. Die Erkenntnis in einem Satz: Was man nicht alles erreichen kann, wenn alle zusammen helfen.

Um sich etwas zu erholen, stand am nächsten Tag Singen und viel Freizeit auf dem Programm. Zumeist wurde die Freizeit zum Spielen genutzt oder um sich im Mehnbach, einem kleinen Zufluss der Isen, abzukühlen.

Ein Höhepunkt des Sommerlagers war ein Abendessen mit Spanferkel, das sich den ganzen Tag über gedreht hatte und angetrieben wurde durch eine selbst gebaute Fahrradkonstruktion.

Am folgenden Tag hatten die verschiedenen Altersstufen jeweils ihr eigenes Programm. Die Wölflinge (7 bis 10-Jährigen) veranstalteten eine Olympiade. Die Jungpfadfinder (10 bis 13 Jahre) mussten zusammen eine Schnitzeljagd meistern, um sich die Materialien für eine Plastikplanen-Wasserrutsche zu erarbeiten. Die Pfadfinder (13 bis 16 Jahre) verbrachten den Vormittag damit, Pizza zu backen. Abends war dann Action in Form eines Nachtgeländespiels geboten. Die Rover (16 bis 20 Jahre) fuhren mit dem Rad samt Schlauchboot Richtung Wifling, um von dort aus ein wenig auf der Sempt zu paddeln.

Am nächsten Tag begab man sich in die Zeit der alten Kelten. Bei einer Führung lernten die Kinder und Jugendlichen, wie die Herrschaftsgebiete einst verteilt waren. Sie durften selbst anhand historischer Karten Grenzsteine und Spuren der alten Kelten suchen.

Um der sengenden Hitze ein wenig zu entfliehen, verbrachten sie den darauf folgenden Tag im kühlen Wald. Die Älteren lernten zudem etwas über das Zusammenspiel der verschiedenen Parteien (Jäger, Förster, Sportler, Spaziergänger, Landwirte) in einem Wald.

Am letzten Abend wurde noch einmal groß gefeiert. Es gab ein leckeres Fünf-Gänge-Menü und ein großes Lagerfeuer. Alles in allem ein gelungenes Sommerlager mit viel Spaß, Abenteuer und Singen am Lagerfeuer, das allen Beteiligten lange in Erinnerung bleiben wird.

ez

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