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Das geht schnell: Mithilfe eines Krans wird der Baum langsam abgesenkt.  

Hohenlindener Maibaum beseitigt - Innenleben war nach vier Jahren schon morsch

Flachgelegt

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Am Ende gab es ihn scheibchenweise. Der Hohenlindener Maibaum musste beseitigt werden.

Hohenlinden – Vorsichtig und mit viel Gefühl ließ Josef Katterloher von der Hohenlindener Kranfirma den Maibaum, befestigt an einem Haken seiner Baumaschine mittels einer Schlinge in etwa 15 Metern Höhe, Stück für Stück und ganz langsam herunter. Lediglich ein Verkehrszeichen auf dem Rathausvorplatz schien kurzzeitig im Wege zu stehen und mit einem der Zunftzeichen am 2014er-Maibaum zu kollidieren. Aber auch nur beinahe. Um Punkt 11.15 Uhr lag der weiß-blaue Baum flach. Und es dauerte danach nur ein paar Minuten, bis die ersten Zunftzeichen abmontiert und zum Abtransport auf einen Hänger geladen wurden.

Noch ein wenig später kreischte schon die erste Motorsäge. Mit ihrer Hilfe wurden Scheiben aus dem Baum geschnitten; zur Abgabe an Interessierte für eine kleine Spende für den Burschenverein bzw. die Trachtler, die sich voll reinhängten. Reinhängten, damit das Maibaumumlegen in Hohenlinden am vergangenen Sonntag nicht nur eine sichere Angelegenheit wurde, sondern zugleich auch eine gesellige Sache.

Dazu spielte die Musi, dazu gab es Debreziner und flüssige Beilagen, dazu gab es vor allem strahlenden Sonnenschein von oben, der so manchen an den Biertischen ins Schwitzen brachte.

Mittendrin schwirrte schon so etwa wie Vorfreude mit, denn im kommenden Jahr ist demnach im Dorf am Nordostrand des Ebersberger Forstes mit einem neuen Maibaumfest zu rechnen.

Vier Jahre hatte der alte Baum nunmehr gestanden. „Eine normale Zeit, da haben wird auch schon kürzere Episoden erlebt“, wie 2. Bürgermeister Thomas Riedl und der für den Baum zuständige Mann im Gemeindebauhof, Peter Fruth, einhellig feststellten. Fruth hatte den Maibaum routinemäßig nach einem Jahr unter die Lupe genommen. Danach ist es üblich, dass regelmäßig externe Fachleute Untersuchungen vornehmen. Und bei der letzten Inspektion kam man halt zu dem Ergebnis: Der Hohenlindener Maibaum muss umgelegt werden.

Eine Entscheidung, die sich bei genauerem Hinsehen als vollkommen unstrittig erwies. Vor allem im mittleren Abschnitt traten Stellen auf, die ganz leicht eingedrückt werden konnten.  jödo

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