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Ein Lastwagen hat auf der B12 zwischen Hohenlinden und Forstinning seine schlammige Ladung verloren.
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Ein Lastwagen hat auf der B12 zwischen Hohenlinden und Forstinning seine schlammige Ladung verloren.

Behinderung im Feierabendverkehr

Laster verliert auf 500 Metern Bohrschlamm: B12 gesperrt

Hohenlinden - Was für ein Chaos: Ein Laster hat am späten Montagnachmittag auf der B12 zwischen Hohenlinden und Forstinning  Bohrschlamm verloren. Die Straße musste in beiden Richtungen gesperrt werden.

Mit Schaufeln, Lösch- und Reinigungsfahrzeugen waren die Feuerwehrler (unterstützt vom Forstinninger Bauhof) von Montag, kurz vor 17 Uhr, bis Dienstag, 3.30 Uhr, damit beschäftigt, Straßen zu reinigen. Ein mit Bohrschlamm beladener Lastwagen war gegen 16.30 Uhr vom Gewerbegebiet Aitersteinering in Richtung B 12 gefahren. An der Einmündung zur Bundesstraße begann die Ladung aus dem Lkw zu fließen, berichtet die Polizei. Grund: ein technischer Defekt. Nach etwa 500 Metern bemerkte dies der Fahrer, drehte um und steuerte zurück ins Gewerbegebiet.

Derweil waren zahlreiche andere Fahrzeuge bereits über den Schlamm gefahren und hatten ihn auf den umliegenden Straßen verteilt – unter anderem durch ganz Forstinning bis zur Einfahrt zur A 94, berichtet Forstinnings Feuerwehrkommandant Herbert Wagner. Er leitete den Einsatz und verständigte nach der Erstalarmierung noch die Freiwilligen Feuerwehren Anzing, Hohenlinden, Forstern, Parsdorf-Hergolding, Poing und Steinhöring. Insgesamt waren fast 100 Kräfte im Einsatz – nicht nur zum Reinigen, sondern zum Absperren der betroffenen Straßen sowie zur Einrichtung von Umleitungen. Weil das Malheur mitten im Feierabendverkehr passierte, bildeten sich teilweise lange Staus.

Wagner schildert die Arbeit wie folgt: „Mit Ladern und dem örtlichen Bauhof wurden die größten Mengen des hartnäckigen Schlamms entfernt, anschließend wurde mit drei Großkehrmaschinen die Fahrbahn gereinigt. Da der Bohrschlamm auf der Fahrbahn schnell trocknete, musste man mit Großtanklöschfahrzeugen die Fahrbahn vorspülen und nach dem Kehren nochmal.“ Es dauerte bis 3.30 Uhr, bis alle Straßen wieder sauber waren.

Die Bundesstraße 12 bei Forstinning war bis Mitternacht gesperrt; nachdem die Arbeit dort getan war, ging es für die Feuerwehrler auf der Ortsdurchfahrt von Forstinning über Moos bis zur A 94 weiter – dort reinigten sie die Straßen vom Schlamm, den andere Autos und Lastwagen verteilt hatten.

Am Morgen danach hat Einsatzleiter Herbert Wagner einen Bericht an die örtliche Presse geschickt mit den abschließenden Worten: „Danke an alle eingesetzten Kräfte für die tatkräftige Unterstützung!“ Er erwähnt zudem die Tanklöschfahrzeuge der Forstinninger und Parsdorfer Feuerwehren, die vor geraumer Zeit gemeinsam beschafft und mit einer Vorrichtung zur Fahrbahnreinigung ausgestattet wurden. Diese hätten sich ebenso bewährt wie das Fahrzeug der Feuerwehr Poing mit Bodenwaschdüsen.

rm

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