Entlang der Staatsstraße von Hohenlinden nach Ebersberg
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Der Verkehr immer ein Thema in Hohenlinden: Entlang der Staatsstraße nach Ebersberg ist bis etwa zum Abzweig zur Sauschütt ein Streifen gerodet worden. Das sind aber keine Vorarbeiten für einen dort sehnlichst gewünschten Radlweg, sondern hier geht es um einen Freischnitt wegen einer dort verlaufenden oberirdischen Telefonleitung.

Ein Trend setzt sich fort

Verkehrsüberwachung bleibt in Hohenlinden ein Minusgeschäft

  • VonJörg Domke
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Hohenlinden - In den letzten Jahren schon hat die Gemeinde Hohenlinden mit ihren Blitzern unter dem Strich keinen Gewinn erzielt. 2020 war das nicht anders. Die kommunale Verkehrsüberwachung erscheint aus erzieherischer Sicht wichtig, aber ist per Saldo ein Minusgeschäft.

Eine Bürgerversammlung in Gestalt einer normalen Präsenzveranstaltung gab es dieser Tage in Hohenlinden aufgrund der aktuellen Covid-19-Lage bekanntlich nicht. Dafür aber lieferte die Gemeindeverwaltung zeitnah auf ihrer Homepage im Internet gleich mal die schriftliche Zusammenfassung mit, in der interessierte Bürgerinnen und Bürger allerlei Daten und Statistiken über ihre Gemeinde zum Vorjahr studieren können. Gewöhnlich wäre das Konglomerat wie jedes Jahr bei einer echten Zusammenkunft ohnehin an jedermann im Bürgersaal verteilt worden.

Wie immer, bekommen es die Hohenlindener hier und auch heuer mit einer Fülle von Zahlen zu tun, die geradezu erschlagend wirken. Beispiele: 2020 gab die Gemeinde für die kommunale Verkehrsüberwachung mit 59 965 Euro so wenig Geld wie nie zuvor aus. Nahm aber auch deutlich weniger ein, nämlich lediglich 44 152 Euro. Per Saldo also ein Minusgeschäft. Das war es das kommunale Blitzen aber auch schon 2018 und 2019.

Kosten sind höher als der Ertrag

Nahezu stabil blieb die Schülerzahl: Zurzeit sind es 107, im Schuljahr 2020/21 waren es 110 Buben und Mädchen. Die Mittagsbetreuung wird dabei immer beliebter, zurzeit sind dort 42 Schüler untergebracht, vormals waren es 39.

Schwerpunkte in den nächsten Jahren sollen dem Vernehmen nach Erschließungen von Baugebieten in Altmühlhausen und Altstockach sein, die Planung und der Bau eines Kinderhauses, der Neubau einer BRK-Garage, die Sanierung der Duschen und Umkleiden im Bereich Lehrschwimmbecken, die Fortsetzung der Ortsmittengestaltung, die Erweiterung des Gewerbegebiets Altmühlhausen, der Breitbandausbau und die Anschaffung von Photovoltaik auf gemeindlichen Gebäuden.  

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