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Am Seniorennachmittag hatte der Trachtennachwuchs seinen Auftritt. Mit Stolz führten die Trachtlerkinder Volkstänze und Burschenplattler auf. Nachdem sich die Kinder mit Pommes und Getränk gestärkt hatten, wurden die gespendeten Freifahrchips eingelöst. 

Volksfest Hohenlinden

Rundum zufrieden

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Veranstalter, Polizei, Standbetreiber: Die Bilanz des Hohenlindener Volksfestes fällt für alle positiv aus. Und sogar das Wetter hat ausnahmsweise einmal mitgespielt.

Hohenlinden – Sechs Tage „Volksfest Hohenlinden 2017“ sind rum, und die Freiwillige Feuerwehr Hohenlinden und die Festwirtfamilie Robert Schmidt sowie die Schausteller sagen uneingeschränkt Danke an alle Besucher und Freunde des kleinen geselligen Spektakels auf dem Mehrzweckplatz zwischen der Schule und Kindergärten.

Diese in der Summe wohlwollende Bilanz zieht die Freiwillige Feuerwehr als Ausrichter direkt nach dem Schlusstag am Sonntag auf ihrer Facebook-Seite. Ein Dank gilt dort auch den Betrieben für die Unterstützung und den regen Besuch am „Tag der Betriebe“ sowie den Bedienungen, Schankkellnern und – last not least – dem Sicherheitsdienst.

„Einiges war neu wie Kontrollen und Zufahrtsbeschränkungen am Eingang. Neu war auch die „Tetrapack“-Band am Mittwoch und die boarisch zünftige Musi am Sonntag. Anderes war bewährt wie die Harthauser Musi (Blasmusik), stark wie eh und je die „d’Moosner“ die kräftig Stimmung machten“, heißt es weiter auf der Feuerwehr-Facebook-Seite.

Hohenlindens Feuerwehr-Vorstand Anton Speckmaier, inzwischen im Urlaub, teilt außerdem mit: „Wir hoffen, dass wir den Geschmack aller getroffen haben, denn ein Volksfest soll für alle da sein. Wir bedanken uns bei einer Beitragsreichweite von stattlichen 3800 (bei Facebook) und freuen uns auf das nächste Jahr, das wir euch wieder mit Infos rund ums Volksfest Hohenlinden versorgen dürfen“. Besonders die beiden moderneren Musikabende am Mittwoch und Freitag waren sehr gut besucht, hieß es.

Positiv sieht auch die Bilanz aus Sicht der politischen Gemeinde aus. Das gute Miteinander zwischen Schaustellern, Festwirt und politischer Gemeinde kam am Sonntag zum Ausdruck, als Schausteller-Sprecher Heinz Gerstmeier dem Ersten Bürgermeister Ludwig Maurer einen Ehrenkrug überreichte. Maurer gab das Lob gewissermaßen zurück.

Insbesondere bei der Installierung von Betonpollern an den Hauptzugängen zum Festplatz hatte man im Vorfeld Bedenken, ob diese neue Maßnahme von den Besuchern akzeptiert würde. „Ich habe nichts Negatives gehört“, so Maurer gestern in einer ersten Bilanzierung.

Dass sich das neu gewählte Sicherheitskonzept bewährt habe, sieht auch die für Hohenlinden zuständige Polizeiinspektion Ebersberg so. Gerhard Freudenthaler, stellvertretender Leiter der Inspektion Ebersberg, sagte, dass aus polizeilicher Sicht nichts auszusetzen gewesen sei am Hohenlindener Volksfest. Die Hohenlindener Festtage seien, so der Hohenlindener mit Augenzwinkern, ohnehin inzwischen für zwei Dinge besonders bekannt: Dass es stets schlechtes Wetter hat an den Festtagen (stimmte diesmal überhaupt nicht) und dass es maximal eine Rauferei pro Fest und Jahr gibt, die sich aber schon wieder erledigt hat, wenn die Polizeibeamten eintreffen (traf auch heuer so zu).

Für Ludwig Maurer war das Fest 2017 aus einem noch ganz anderen Grund etwas Besonderes: Dass er beim Bierfassanstrich lediglich mit zwei Schlägen ausgekommen ist, ist dem Bürgermeister in seiner über zwei Jahrzehnte andauernden Amtszeit auch noch nicht passiert.

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