Maximilian Katterloher (10) mit seinem Fund auf dem Feld in Niederkaging direkt neben dem Haus seines Opas. Im Hintergrund die Grundschule Hohenmlinden. Fotos: jödo
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Maximilian Katterloher (10) mit seinem Fund auf dem Feld in Niederkaging direkt neben dem Haus seines Opas. Im Hintergrund die Grundschule Hohenlinden.

Was ist das?

Bub findet rätselhafte Steinkugel im Maisfeld

Hohenlinden - Was hat Maximilian Katterloher da vor gut vier Wochen aus dem Maisfeld direkt neben dem Haus seines Großvaters in Niederkaging gezogen? Seine Eltern und Großeltern rätseln noch immer.

Was kann das sein? Nicht nur die Familie Katterloher rätselt zur Zeit noch. Ist es ein historischer Fund oder womöglich nur irgendwas Weggeworfenes aus der Neuzeit?

Mit einem Metall-Detektor war der Mittelschüler auf dem Feld unterwegs. Schatzsuche sozusagen. „Mir war langweilig“, berichtet der junge Finder. Plötzlich fiel ihm ein Loch im Boden auf; mitten auf dem Maisfeld. Und ganz nahe am Anwesen seiner Familie in Niederkaging, in Sichtweite zum Betriebsgelände der Firma Grill. Maximilian machte genau das, was neugierige Buben in solchen Momenten immer machen: Er buddelte und buddelte, bis es mit bloßen Händen nicht mehr weiter ging. In gut 30 bis 40 Zentimetern Tiefe zog Maxi auf diese Weise ein Viertel einer Kugel aus dem Erdreich. Sie hatte sich regelrecht reingefressen in den Boden.

Danach ging es los mit der Nachforschung. Doch so recht kamen er und sein Opa Martin bislang nicht weiter. „Steine gibt es an dieser Stelle eigentlich nicht“, weiß der Senior.

Wenn man den Fund als ein Teil einer Steinkugel betrachtet und sie entsprechend in Gedanken weiter zusammensetzt, könnte so etwas herauskommen wie eine Kanonenkugel, so wie man sie auch auf der Internetseite www.schlacht-hohenlinden anschauen kann. Also vielleicht eine Granate? Oder doch etwas ganz anders? Etwas Weggeworfenes?

Gewogen hat Maximilian seinen Fund schon mal: 1,6 Kilo. Magnetisch ist das Fundstück nicht. Mit einem Maßband fand Maxi heraus, dass die Kugel einen Durchmesser von gut 20 Zentimeter haben könnte. Im früheren Innern ist der Fund zumeist dunkel bis schwarz.

Mehr Anhaltspunkte gibt es bis jetzt nicht. Nun hofft der Bub inständig, dass sich mit Hilfe der EZ schnell ein Erwachsener finden lässt, der ganz genau weiß, worum es bei dem seltsamen Stück aus dem Maisfeld geht. Fachleute: Bitte melden!!!

jödo

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