Landtagsabgeordnete Doris Rauscher und Kreistags-Fraktionssprecher Albert Hingerl von der SPD.
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Landtagsabgeordnete Doris Rauscher und Kreistags-Fraktionssprecher Albert Hingerl von der SPD.

Forderung: fünf Geflüchtete je Gemeinde

Landkreis Ebersberg: SPD will Lesbos-Flüchtlinge aufnehmen

  • Robert Langer
    vonRobert Langer
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Die Kreis-SPD fordert nun den Landkreis Ebersberg dazu auf, den humanitären Antrag zu unterstützen.

Landkreis – Flüchtlinge aus dem Lager Moria auf Lesbos aus humanitären Gründen aufnehmen: Dazu soll der Kreis Ebersberg seine Bereitschaft erklären. Das fordert jetzt die SPD in einem Schreiben an Landrat Robert Niedergesäß (CSU). Die Genossen bitten alle Bürger des Landkreises, den humanitären Antrag aktiv zu unterstützen.

Im größten Flüchtlingslager der EU lebten rund 13 000 Flüchtlinge

Im größten Flüchtlingslager der EU lebten rund 13 000 Flüchtlinge unter schwierigsten Bedingungen, aufgrund des verheerenden Brandes seien sie auch noch obdachlos geworden, so die Genossen. Zusätzlich erschwere der aktuelle Covid-19-Ausbruch ihre Lage. Als Schande bezeichnet es die SPD, wenn Innenminister Seehofer (CSU) verkünde, dass Deutschland nur 150 Migranten aufnehmen könne.

SPD: Die verzweifelten Menschen könnten nicht länger warten

Die verzweifelten Menschen auf Lesbos könnten nicht länger warten, bis eine europäische Lösung gefunden werde. Viele Kommunen und Landkreise hätten bereits ihre Aufnahmebereitschaft erklärt. Wenn jede der 21 Gemeinden im Landkreis z.B. nur fünf Flüchtlinge aufnehme, sollte die Unterbringung für keine Gemeinde und den Landkreis ein Problem sein, so die SPD.

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