Ausgezeichnet zum 30-jährigen Jubiläum (v. l.): Klaus Schalk, Werner Bayer, Bürgermeister Albert Hingerl, Kurt Lohr, Bernd Hänel, Ehrenmitglied Wolfgang Schubert, Dieter Vogt, Jürgen Schäpe, Konrad Meier, Altbürgermeister Rainer Lauterbach, Uwe Schulze (Vorsitzender), Tilo Neumann und Arno Teiwes. Foto: dul

Jedem sein eigenes grünes Reich

Poing - Der Kleingartenverein Poing feiert mit Gründungsvätern 30-jähriges Bestehen.

„Werner Bayer hat damals nicht nur das Fundament für das Vereinsheim ausgebaggert, sondern auch noch beim Herrichten mancher Parzelle mitgeholfen“, sagte Uwe Schulze. „Altbürgermeister Rainer Lauterbach hat im Gemeinderat die Weichen für unsere Anlage gestellt.“ Beide, Bayer und Lauterbach, haben bis heute zwar keine Parzelle in der Kleingartenanlage Poing am Nordrand der Gemeinde, waren aber zu Gast bei der Feierstunde zum 30-jährigen Jubiläum.

Bürgermeister Albert Hingerl war auch gekommen und lobte den Kleingartenverein und dessen Aktivitäten im Sinne von Hausgarten und Natur. Hingerl stellte aber auch seinem Vorgänger Altbürgermeister Rainer Lauterbach ein gutes Zeugnis aus. Er sei es gewesen, der vor mehr als 30 Jahren die Entstehung der Kleingartenanlage mit vorangetrieben habe.

In einigen Sätzen schilderte Lauterbach die damalige Szenerie mit der Ausweisung riesiger Grundstücksflächen, um das heutige „Poing am Bergfeld“ entstehen zu lassen.

Zu den Pionieren zählte unter anderem Wolfgang Schubert, der für die Bewohner der Parksiedlung gekämpft habe, damit auch sie kleine Hausgärten bekommen konnten, um Gemüse und Obst ernten zu können.

Schubert, der 1985 bei der Gründungsversammlung vom Kleingartenverein zum Ersten Vorsitzenden gewählt wurde, ist inzwischen längst Ehrenmitglied. Ihm war es vorbehalten, zum Jubiläum die Festrede zu halten. Er sei 18 Jahre Vorsitzender gewesen, berichtete Schubert, und er erinnere sich noch gut an die Anfänge.

„Interessenten für Kleingärten gesucht“, lautete das Anschreiben für eine Informationsveranstaltung im Dezember 1984, zu der 43 Personen gekommen seien. Dem folgte bereits im Februar des Folgejahres die Vereinsgründung. Geduld war für die Umsetzung der Satzung erforderlich, erst am 1. Juli 1990 war die Verteilung der Parzellen möglich - anfangs waren es 51 Gärten.

„Das erste Gartenhaus war zum 1. September 1990 fertig, weitere folgten sehr schnell“, erzählte Schubert. Bereits drei Jahre später wurde das Vereinsheim gebaut. Das Ehrenmitglied erinnerte unter anderem an die vielen Parksiedlungsfeste, deren Erlöse ebenfalls in die Kleingartenanlage flossen.

Erst vor ein paar Monaten wurde Uwe Schulze zum Vorsitzenden gewählt. Er dankte allen, die diese Kleingartenanlage aufgebaut haben. Dazu gehörten neben den Gründungsmitgliedern Wolfgang Schubert, Jürgen Schäpe, Inge Kropla, Arno Teiwes, Melitta Vogt, Bernd Hänel und Konrad Meier auch die langjährigen Mitglieder Erich Hazold, Kurt Lohr, Lucio Miceli, Michael Näßl, Tilo Neumann, Helmut Sedlaczek, Dieter Vogt, Klaus Schalk und Detlef Suchan. dul

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Der letzte Hochzeitslader im Landkreis Ebersberg: Bernhard Sedlmaier aus Baiern
Bernhard Sedlmaier, 56, ist eigentlich Schreinermeister von Beruf. Wie man Prograder wird, verrät er im Gespräch mit unserer Zeitung.
Der letzte Hochzeitslader im Landkreis Ebersberg: Bernhard Sedlmaier aus Baiern
Fast gesamtes Personal kündigt gleichzeitig: Schock in katholischem Kindergarten
An einem Tag hat fast das gesamte Personal des katholischen Kindergartens Am Endbachweg gekündigt. Über 70 Kinder müssen ab September anderweitig untergebracht werden.
Fast gesamtes Personal kündigt gleichzeitig: Schock in katholischem Kindergarten
Kündigungswelle im Kindergarten: Kirche muss handeln, statt beten - Kommentar
Im katholischen Kindergarten Am Endbachweg in Poing haben fünf Mitarbeiterinnen gleichzeitig gekündigt. Ein Kommentar von unserem Redakteur Armin Rösl:
Kündigungswelle im Kindergarten: Kirche muss handeln, statt beten - Kommentar
Schreck-Nachricht für Solaranlagen-Pioniere: Wer jetzt um die Photovoltaik-Förderung bangen muss
Besitzer von Solaranlagen im Landkreis Ebersberg bekommen momentan unangenehme Post: Ab einem bestimmten Alter gibt es für die Photovoltaik-Dächer keine Förderung mehr. …
Schreck-Nachricht für Solaranlagen-Pioniere: Wer jetzt um die Photovoltaik-Förderung bangen muss

Kommentare