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Viel Glück hatte im Februar 2007 ein Kirchseeoner (43) bei diesem Bahnunfall in 3Wiesham. Der Mann überlebte.

Nach zahlreichen Unfällen

Jetzt reicht's: Wieshamer Bahnschranke kommt endlich

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Grafing - Hier hat’s oft schwer gekracht. Unter anderem wurde am Bahnübergang in Wiesham ein Wohnwagen von einem Zug atomisiert. Das war im Mai 2012. Jetzt endlich kommt Bewegung in das Bemühen um mehr Sicherheit. Eine Schranke soll’s richten.

Gekracht hat es hier auch vor dem Unfall im Mai 2012 schon öfter. Aber nicht nur bei Unfällen, sondern auch wortwörtlich. Denn die DB Netz AG behauptete auch angesichts solcher Bilder wie der, die auf dieser Seite veröffentlicht werden, dass der Bahnübergang tatsächlich „sicher“ sei. Selbst ein Ortstermin, der von CSU-Stadtrat Thomas Huber organisiert wurde, brachte keine Annäherung.

„Während die Bahn der Auffassung war, der Übergang sei nach geltenden Vorschriften betriebssicher, unterstützten die Vertreter der Stadt und der Feuerwehr meine Forderung nach einem beschrankten Bahnübergang“, erinnert sich Huber – inzwischen CSU-Landtagsabgeordneter – an das damalige Gespräch.

Die jetzt zustande gekommene Einigung ist erst ein paar Tage alt. Am Dienstagabend wurden aber die Mitglieder des Grafinger Bauausschusses bereits von dieser überraschenden Wende in Kenntnis gesetzt.

Es geht nämlich nicht nur um die Sicherheit von Autofahrern und Pendlern, die zum Beispiel den Filzenexpress benutzen, sondern es geht auch darum, wer für dieses „Mehr“ an Sicherheit finanziell aufkommen muss. „Damit ist auch der ursprüngliche Plan einer vollständigen Straßensperrung vom Tisch, was im Hinblick auf die künftige Verkehrsführung für die Grafinger Bevölkerung nicht akzeptabel gewesen wäre“, informiert Huber.

Wenn die Ostumfahrung von Grafing in Betrieb genommen wird, so hat Verkehrsplaner Harald Kurzak ausgerechnet, werden pro Tag etwa 1300 Fahrzeuge den Bahnübergang queren. Eine Herabstufung zum Feldweg wäre damit ein Schildbürgerstreich, hatte sinngemäß die Stadtverwaltung argumentiert.

Nachdem von der DB Netz AG im Oktober signalisiert wurde, dass sie sich als zuständiger Baulastträger jetzt doch für den Neubau des Bahnübergangs samt Halbschranke entschieden hat, konnten sich alle Beteiligten schnell und unbürokratisch auf ein Finanzierungsmodell einigen. Und das sieht vor, dass sich der Landkreis Ebersberg mit einem Drittel an den Baukosten beteiligt, und eine Kostenbeteiligung der Stadt Grafing ganz entfällt.

wenn nach dem Bau der Ostumfahrung die Straße von Wiesham in Richtung Grafing Bahnhof zur Gemeindestraße abgestuft werden sollte. Die Realisierung der Maßnahme ist für 2018/2019 geplant.

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