Jubiläum und Spatenstich

Vaterstetten - Heim Maria Hilf feiert 75-jähriges Bestehen

75 Jahre ist das Heim Maria Linden alt geworden, aber es ist vitaler denn je. Das stellten Bewohner und Mitarbeiter am Wochenende unter Beweis.

Vaterstetten - Es wurde nicht nur das Jubiläum gefeiert, sondern es erfolgte auch gleich der erste Spatenstich für drei weitere Gebäude. Architekten, Heimverantwortliche, Mitarbeiter, Bewohner, Gemeindevertreter, Bauunternehmer und Schwester Aloisia von der Anna-Schwesternschaft in Kochel nahmen die Spaten in die Hand und begannen symbolisch den Bau der Gebäude für psychische Kranke. Dazu wurde das am östlichsten gelegene Gemäuer abgerissen, um neben der Kapelle ausreichend Platz zu schaffen. Der Ort, der mit Fähnchen und Wimpeln geschmückt war, griffen alle beherzt zum Spaten.

Zuvor hatte der Tag in der kirchlichen Einrichtung mit einem Gottesdienst begonnen. Nach dem Spatenstich gab es ein gemeinsames Essen von Heimbewohnern, deren Angehörigen und Ehrengästen, darunter auch Vize-Bürgermeister Martin Wagner. Die musikalische Umrahmung hatten blinde Musiker aus München übernommen. Der Nachmittag diente nach den Reden der Unterhaltung. Die Kreativgruppe verkaufte ihre Produkte, auf der Leinwand an der Bühne wurden Bilder vorgestellt. Außerdem konnten die Gäste das Haus bei Führungen kennen lernen und die Sitztanzgruppe stellte ihr Können unter Beweis.

Und ehe es für alle Kaffee und Kuchen gab, wurde das Stück "Engel Aloisius" von der Theatergruppe aufgeführt. Den Abschluss bildete die Verabschiedung von Schwester Kunigunde. Mit Reden, Geschenken und einem gesungenen Lied wurde ihr alles Gute gewünscht.

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