"Jüngste Kultur": Absolut entwicklungsfähig

Kirchseeon - Nicht mehr Briefmarken, sondern junge Kunst, sogar jüngste Kunst ist in der ehemaligen Postfiliale am Bahnhof zu sehen. Der Verein "Jüngste Kultur" stellt dort aus.

Gleich im Eingang der Ausstellung hängt ein Bild von Elias Gogu. Er scheint mit Stilelementen bekannter Maler zu spielen. Ein Auge von Picasso, eine bunte Farbwelt wie bei Niki de Saint Phalle. Doch mit dem Ausdruck der Gegenwartskunst fügt er es zusammen und lässt etwas Eigenständiges entstehen. Seine Bilder sind voller Symbole und er macht sich viele Gedanken: "Ein Schwimmer krault und gleichzeitig wird ein Vogel aufgescheucht aus dem Wasser. Das ist wie die Befreiung einer Seele", erklärt er eines seiner Bilder.

Es ist die zweite Ausstellung des "Jüngste Kultur e.V.". In seiner Ansprache freut sich Vincent Kaluin, der erste Vorsitzende des Vereins, dass sie die Räumlichkeiten der ehemaligen Postfiliale nutzen dürfen. "Denn", so sagt er, "wir wollen den ganzen Landkreis vernetzen" und fügt hoffnungsvoll hinzu: "Wir wollen sesshaft werden in einem ,Reisebüro', von dem aus unsere Reise gesteuert wird." Sein Beitrag zu dieser Ausstellung ist dann auch ein Porträt des heiligen St. Christophorus, des Schutzheiligen der Reisenden.

Es ist eine lebhafte Ausstellung, die das kreative Potential von jungen Künstlern im Landkreis zeigt. "Wir sind noch ziemlich jung und wir wollen uns entwickeln" sagt Vincent Kaluin.

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