„Der Mann hat Biss“: Die SPD-Kollegen sind begeistert von ihrem Ortsvorsitzenden Dirk Schött. foto: jürgen rossmann

73 Kilo! Er hungert sich fit für den SPD-Vorsitz

Ebersberg - Er kennt eine klare SPD-Mehrheit: Der gebürtige Bremer Dirk Schött will die am liebsten auch in seine jetzige Heimat bringen, nach Ebersberg. Aber eines nach dem anderen. Jetzt ist der 45-Jährige erst einmal Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Ebersberg.

Ein ganz normaler Tag in seiner Heimatstadt Bremen: Dirk Schött war als junger Mann in der Innenstadt unterwegs, als kurzerhand der „rote Henning“ seinen Weg kreuzte. Bremens früherer Bürgermeister Henning Scherf (SPD) war bekannt für seine Bürgernähe, fuhr gelegentlich alleine mit dem Radl durch die Stadt und grüßte jeden. „Diese Energie, die Dynamik. Das hat mich so begeistert“, sagt Schött. Sein politisches Interesse war geweckt. 1996 trat er der SPD bei. Jetzt wurde Schött selbst zum Ortsvorsitzenden der Ebersberger SPD gewählt.

Organisiert, interessiert, erfahren, ausgeglichen und nicht zuletzt fröhlich und lustig: So wird Dirk Schött von seinen Stellvertretern Doris Rauscher, Helmut Fink und Brigitte Schurer beschrieben. „Und willensstark. Der Mann hat richtig Biss“, fügt Rauscher hinzu und klärt auf: Schött hat in den vergangenen 15 Monaten stolze 73 Kilogramm abgenommen. „Ich habe mich fit gemacht für den Ortsvorsitz“, sagt der erschlankte Schött grinsend.

Vor zweieinhalb Jahren ist er samt Ehefrau Corinna und den Kindern Svenja (16) und Jan-Eric (14) berufsbedingt nach Ebersberg gezogen. Sein täglicher Arbeitsweg führt den Diplomingenieur der Systemanalyse in die IT-Abteilung von Siemens, wo er eine Führungsposition bekleidet.

Auch in seinem vorherigen Wohnort Gelnhausen saß er im Stadtrat. Schött und seine Fraktionskollegen wollen in Ebersberg jetzt die Themen Verkehr an Marienplatz, Bahnhof und Einkaufszentrum, die Kinderbetreuung und erneuerbare Energien in Angriff nehmen.

Carolin Nuscheler

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