Gute Nachricht für die Initiative Schutz des Kirchseeoner Südens: Auch der Tunnel muss geprüft werden. Foto: sro

Landtag spricht Machtwort:

Tunnellösung muss geprüft werden

Kirchseeon - Auch der Tunnel muss als Alternative zur weiträumigen Kirchseeon Südumfahrung zur Prüfung nach Berlin gemeldet werden. Zu diesem Ergebnis kam am gestrigen Donnerstag der Verkehrsausschuss des Landtages. Und das ist auch die Position von Innenminister Joachim Herrmann (CSU).

Als erste Reaktion zeigte sich die FDP-Landtagsabgeordnete Renate Will (Baldham) „erleichtert“ über diese Entscheidung. Damit hatte die Eingabe von Brigitte Sickinger vom Verein „Schutz für den Kirchseeoner Süden“ Erfolg. Freude beim Vereinsvorsitzenden Andreas Scherer: Nun habe man die Chance, dass beide Alternativen unabhängig geprüft werden. Realistisch ist laut Scherer jedoch nur der Tunnel, da eine Südtrasse bereits früher in einem Raumordnungverfahren abgelehnt worden sei.

Nach dem ganz knapp für eine Südtrasse ausgefallenen Bürgerentscheid hatte der Gemeinderat Kirchseeon beschlossen, Südtrasse und Tunnel ins Verfahren zu schicken. Doch das Straßenbauamt Rosenheim wollte nur die Südtrasse weiter verfolgen. Schade findet Scherer, dass der Verein sich darum kümmern musste, dass der Ratsbeschluss umgesetzt wird, und nicht die Gemeinde aktiv geworden sei.

Von Robert Langer

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