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Hinter Gitter: Im Januar 2010 stand das kleine Wohnhaus in Flammen. Die Ruine wurde mit einem Zaun abgesichert. Nun soll abgerissen werden.     

Gemeinderat Kirchseeon entscheidet

Brandruine soll verschwinden

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Das Grundstück am Spannleitenberg hat eine ganz besondere Lage. An drei Seiten ist es von Wald umgeben, an der vierten Seite liegt, etwas tiefer, die Bundesstraße 304. Auf dem Gelände steht derzeit eine Ruine. Jetzt liegt ein Antrag für einen Neubau vor.

Kirchseeon – Rückblick: Das kleine, einstöckige Gebäude stand im Januar 2010 in Flammen. Unter anderem wurde ein Teil des Dachstuhls zerstört. Ein Bewohner harrte noch mehrere Wochen in der einsturzgefährdeten Ruine aus, bis die Gesundheitsbehörde das Wohnen dort untersagte.

Ein Zaun wurde aufgestellt, um das Gelände zu sichern. Im Gespräch war damals auch eine Abrissverfügung, die dann jedoch nicht erlassen wurde. So blieb die Ruine über Jahre stehen.

Es gab Debatten darüber, wie ein Neubau aussehen könnte. Im Gespräch war unter anderem ein deutlich größeres Gebäude. Die Gemeinde Kirchseeon hatte dazu eine klare Linie, wie Bürgermeister Udo Ockel im Januar 2012, also zwei Jahre nach dem Brand erklärte. „Wir können uns einen Ersatzbau an gleicher Stelle und in vergleichbaren Ausmaßen vorstellen“, so der Rathauschef. Auch geringfügige Änderungen in Bezug auf Größe und Position wurden als möglich gesehen. Hintergrund ist: Das Gelände liegt im Außenreich. Die Gemeinde war selbst an dem Areal interessiert. „Wenn wir dort einen Wohnblock hätten hinstellen können, hätten wir das Grundstück gekauft“, erklärte Ockel jetzt. Aber das sei nicht möglich gewesen.

Inzwischen wurde der Abbruch des Gebäudes und die Neuerrichtung eines Einfamilienhauses mit den erforderlichen Stellplätzen beantragt. Darüber wird der Marktgemeindeart in seiner öffentlichen Sitzung am Montag, 17. Juli, ab 19.30 Uhr im Rathaus beraten.

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