Ein Elektroauto wird an einer Ladesäule geladen
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Ein Elektroauto wird an einer Ladesäule geladen

Ausbau der Lade-Infrastruktur

Drei E-Auto-Zapfsäulen entstehen in Kirchseeon

  • Robert Langer
    VonRobert Langer
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Kirchseeon – Drei neue Elektro-Ladesäulen soll es bald in Kirchseeon geben. Für zwei machte der Gemeinderat jetzt den Weg frei.

Standorte sind am Bahnhof Kirchseeon und an der Parkbucht neben dem Autohaus Schlöffel in Eglharting. Zudem ist der Fast-Food-Anbieter McDonald’s in Eglharting dabei, eine E-Ladesäule einzurichten.

Das ursprüngliche Vorhaben der Gemeinde wiederum sah vor, dass beide Säulen am Bahnhof in Kirchseeon errichtet werden sollten. Durch eine Entkoppelung sollen nun die E-Tankstellen einem größeren Bürgerkreis zugänglich gemacht werden. Zudem werde die ohnehin angespannte Parksituation am Bahnhof Kirchseeon nicht durch Parkzeitbegrenzung verstärkt oder die geplanten vier Ladepunkte durch Dauerparker blockiert, so das Rathaus.

Zwischenzeitlich hatte es Überlegungen gegeben, eine Ladesäule am Parkplatz des Gartencenters Urgibl in Eglharting zu errichten. Das wird jetzt offenbar nicht umgesetzt.

Der Auftrag für die Errichtung der Ladesäulen sowie für den kaufmännischen und technischen Betrieb wurde an Eberwerk als kommunales Unternehmen mit dem Partner Elektrotechnik Forster vergeben. Das Eberwerk sei ein guter Partner, so Bürgermeister Jan Paeplow (CSU) in der Sitzung des Ratsgremiums.

Schwierige Standortsuche

Durch die schwierige Standortsuche hatte sich der Start des Projektes offenbar verschoben.

„Es muss uns allen klar sein, dass der Betrieb defizitär ist“, so der Bürgermeister. Wenn man das Thema Elektromobilität angehe, müsse man auch Geld ausgeben. Den investierten Betrag werde man „nie wieder rein bekommen“. Ähnlich Rüdiger Za (Grüne) . „Man kann davon ausgehen, dass es in den ersten Jahren nicht wirtschaftlich ist.“ Der Erlös sei auch abhängig von der Zahl der Leute, die dort tanken. Grundsätzlich sieht Za das Projekt als sinnvoll. Mit Blick auf den Standort Eglharting mit seinen Geschäften meinte Za, man könne während des Tankens ja auch Einkaufen gehen. Kritisch äußerte sich nur Susanne Markmiller (FDP).

Die Kosten für den Aufbau der Ladesäulen wird mit rund 25 000 Euro veranschlagt. Dabei ist die staatliche Förderung bereits abgezogen.

Bürgermeister Paeplow appellierte an Firmen, Flächen für öffentliche Ladesäulen zur Verfügung zu stellen. Informationen dazu gebe es im Rathaus. Beraten werden könnten auch Privatpersonen zu Ladeeinrichtungen.

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