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Die Zufahrt zum Baugebiet „Herterfeld“.

Am Herterfeld in Eglharting darf künftig höher gebaut werden

Gemeinde Kirchseeon macht sich locker

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Mehr Flexibilität soll ein geänderter Bebauungsplan für das Gebiet Herterfeld in Eglharting bringen, dem der Marktgemeinderat Kirchseeon jetzt zustimmte.

Kirchseeon –  Als die Siedlung im Südwesten von Eglharting geplant und gebaut wurde, was sie als Ortsrand gedacht. Darauf wies Bürgermeister Udo Ockel (CSU) in der Sitzung hin. Dementsprechen wurden unter anderem die Vorgaben für die Höhen der Gebäude formuliert.

Gelockerte Vorgaben vorgeschlagen

Inzwischen wurde aber anschließend an die Siedlung „Herterfeld“ in Richtung Buch die nächste Siedlung errichtet. Darauf hat das Rathaus nun reagiert und gelockerte Vorgaben vorgeschlagen – auch um grundsätzlich mehr Wohnraum zu schaffen, beispielsweise für die Kinder der Familien.

Auslöser war ein Einzelfall

Auslöser war die Vorprüfung in einem Einzelfall. Nachdem dabei keine Bedenken geäußert wurden, weitete das Rathaus die Überlegungen auf das ganze Gebiet aus. Um zusätzlichen Wohnraum im Dachgeschoss zu schaffen zu können, soll es mehr Flexibilität geben. Dazu sollen die zulässige Geschossigkeit, die Höhenentwicklung und die Wandhöhen überprüft beziehungsweise angepasst werden. Änderungen soll es zudem beim Stellplatzschlüssel geben. Und auch die bisherige Festsetzung der „Einfriedung“ zu landwirtschaftlichen Flächen soll entfallen. Zudem gelten künftig auch neue Regeln für die Dachneigung, heißt: Die Dächer dürfen flacher werden, was mehr Raum im Dachgeschoss ermöglicht.

Keine weitere Diskussion

Bürgermeister Ockel erklärte in der Sitzung, dadurch könne natürlich eintretet, dass nebeneinanderliegende Häuser unterschiedliche Höhen hätten und unterschiedlich aussähen.

Im Gremium gab es keine weitere Diskussion zum Thema. Nur Vizebürgermeisterin Barbara Burgmayr-Weigt (CSU) hatte Befürchtungen wegen mangelnder Stellplätze im Viertel, wenn es dort zusätzliche Bewohner gebe. „Es sie jetzt schon sehr eng da drin“, so Burgmayr-Weigt. Mit mehr Bewohnern würden die Versorgungswege noch enger werden, auch für Krankenwagen und Feuerwehr.

Lesen Sie dazu auch: Baurecht - aber nur auf dem Papier

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