Kirchseeon Verkehrsbehinderung
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Eng werden kann es auf der Anzinger Straße in Eglharting durch parkende Fahrzeuge. Die Debatte darüber ist eröffnet. 

Landwirtschaftliche Fahrzeuge werden blockiert

Parkende Autos als Verkehrsbremse in Kirchseeon

  • Robert Langer
    vonRobert Langer
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Verkehrsberuhigung durch parkende Autos und Blockade für landwirtschaftliche Fahrzeuge. Beides sind strittige Themen und beides ist in Eglharting/Kirchseeon zu beobachten.

Kirchseeon – SPD-Gemeinderat Benjamin Kirmeier berichtete in der jüngsten Gemeinderatssitzung von geparkten Autos in der Anzinger Straße von der Einmündung an der Tankstelle bis zur Unterführung in Richtung Forst. Weiter führt die Straße danach in Richtung Pöring. Vor allem im Berufsverkehr morgens und abends wird die Strecke als Ausweichroute genutzt, wenn es auf der B 304 mal wie üblich zu voll wird. Volkstümlich „Ho-Chi-Minh-Pfad“ wird die Strecke genannt.

Anwohner sollen höfliches Schreiben bekommen

Kirmeier regte an, die Anwohner mit einem „höflichen“ Schreiben darauf aufmerksam zu machen, ihre Autos doch nicht auf der Straße, sondern auf den Stellplätzen auf den Grundstücken zu parken. „Ich weiß auch nicht, wie man die Anwohner sonst bewegen könnte.“

Bürgermeister: „Die parken da absichtlich“

Reaktion von Bürgermeister Udo Ockel (CSU): „Die parken da absichtlich, um den Verkehr zu verlangsamen.“ Es gebe keine Verpflichtung, die Autos auf den Grundstücken abzustellen. Wenn dort auf der Straße legal geparkt werde, könne man nichts machen.

Schon eine Reihe von Beschwerden

Vizebürgermeisterin Barbara Burgmayr-Weigt (CSU) berichtete in der Sitzung überein ähnliches behinderndes Parkverhalten im Ortsteil Buch. Dort würden landwirtschaftliche Maschinen durch Autos blockiert. Verschärft werde das Problem dadurch, dass die Maschinen von den Landwirten oft ausgeliehen würden und dafür erhebliche Beträge bezahlt werden müssten. „Es sind schon eine Reihe von Beschwerden an uns herangetragen worden“, so Burgmayr-Weigt. Und schließlich gehe es auch um öffentliche Straßen. Da müsse man sich in einer teilweise noch landwirtschaftlich geprägten Region seine Gedanken machen. „Das ist ein Armutszeugnis.“ Bürgermeister Udo Ockel meinte dazu: „Wir haben im Bereich Buch schon an verschiedenen Stellen Halteverbote erlassen. „Man bräuchte nur jemanden, der das sofort sanktioniert, also abschleppt.“

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